News - Archiv
Die Evaluation der zentralen Angebote der Didaktischen Werkstatt überprüft die angebotenen Veranstaltungsformate für Studierende und Lehrkräfte auf ihre Wirkung im Bereich inklusiver Bildung. Dazu werden die drei Kompetenzaspekte Einstellungen, Wissen und Selbstwirksamkeitserwartungen der Teilnehmenden in Hinblick auf Inklusion jeweils zu Beginn und am Ende der Veranstaltungen erhoben. Hierbei zeigen sich v.a. positive Wirkungen auf die Einstellungen und Selbstwirksamkeitserwartungen der Teilnehmenden, welche erwartungsgemäß bei längerfristigen Veranstaltungen mit hohem Praxisbezug besonders günstig ausfallen.
Fachgespräche
Nach einer Einführung von Prof. Dr. Katzenbach in den Abend stellte zunächst Dr. Benjamin Haas Befunde zur "Teamarbeit im Kontext inklusiver Schulentwicklung" vor.
Des Weiteren erläuterten Peter Ehrich und seine Kollegin Melanie Emmerich der Josephin-Baker-Gesamtschule (ehemals IGS Kalbach-Riedberg) in Frankfurt am Main ihr gelebtes Team-Modell.
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In der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen haben sich die Unterzeichnerstaaten verpflichtet, ein „inclusive education system“ zu errichten, in dem Lernende mit Beeinträchtigungen und Behinderungen nicht ausgeschlossen werden. Deutschland gehört zu den Unterzeichnerstaaten, aber das deutsche Bildungssystem tut sich noch immer schwer damit, die UN-Konvention umzusetzen. Constanze Fuchs, Geschäftsführerin der Arbeitsstelle für Diversität und Unterrichtsentwicklung – Didaktische Werkstatt, ein Kooperationsprojekt des Fachbereichs Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität mit dem Hessischen Kultusministerium, kennt die Hemmnisse von Strukturen, aber auch die Skepsis von Lehrenden und Schulleitungen aus ihrer Zeit als Förderschullehrerin an einer Integrativen Gesamtschule sowie Grundschule.
Fachgespräche
Im Rahmen des Fachgespräches stellten Prof.'in Dr. Anja Hackbarth, Johannes Gutenberg Universität Mainz und Jonas Becker, Goethe Universität Frankfurt erste Forschungsergebnisse mit Bezug zur Umsetzung von Inklusion in der Bildungslandschaft Frankfurt zur Diskussion.
Die zwei jungen Wissenschaftler*innen an den Universitäten Frankfurt und Mainz beforschen in den Projekten Lokale Konstellationen inklusiver Bildung - Wissen, Handeln, Organisation im Bildungsraum (LoKoBi) und Reflexion, Inklusion & Leistung (ReLInk) die Umsetzung von Inklusion in der Bildungslandschaft. Sie reflektieren selektive Strukturen und thematisieren den Widerspruch zwischen Leistung und Inklusion in der Sekundarstufe.