Pädagogische Organisationsforschung verfolgt in systematischer und empirischer Hinsicht das Interesse pädagogische wie nicht-pädagogische Organisationen als Bedingung, Ermöglichung und/oder Behinderung von Erziehung, Bildung und Lernen sowie als lernende menschliche Sozialgebilde zu erforschen. In pragmatischer Hinsicht ist pädagogische Organisationsforschung darum bemüht, ein Wissen hinsichtlich der Professionalisierung und des Lernens menschlicher Akteure in Organisationen und hinsichtlich einer humanen Weiterentwicklung von Organisationen zu generieren und verfügbar zu machen.
Sektion Organisationspädagogik
Forum pädagogische Organisationsforschung
Forschungsmemorandum Organisationspädagogik
Handbuch Organisationspädagogik
Reihe Pädagogik und Organisation (Springer VS)
Die wissenschaftliche Ausbildung in Organisationspädagogik befasst sich mit der organisationalen Verfasstheit pädagogischer Prozesse und der pädagogischen Verfasstheit organisationaler Prozesse.
In der wissenschaftlichen Ausbildung in Organisationspädagogik wird eine pädagogisch-professionelle und engagiert-denkende Haltung angeeignet, die Normen-, Struktur- und Selbstreflexivität im Sinne einer pädagogischen Verantwortung verbindet.
Die wissenschaftliche organisationspädagogische Reflexion beginnt bei pädagogischen Theorien und Begriffen und blickt von da auf organisationsbezogene Phänomene und Begriffe (Führung, Qualität, Projekt etc.).
* Folgende Sentenzen entstanden auf dem Workshop „Wissenschaftliche Ausbildung in der Organisationspädagogik“ am 18. Oktober 2019 in Erlangen. Sie wurden für die diese Darstellung geringfügig überarbeitet. Folgende Vertreter*innen der Hochschulstandorte nahmen an dem Workshop teil:
Erlangen-Nürnberg: Michael Göhlich, Ines Sausele-Bayer
Frankfurt: Nicolas Engel
Hannover: Navina Schilling
Hildesheim: Inga Truschkat
Linz: Claudia Fahrenwald
Kiel: Adrian Beutler, Anja Mensching
Koblenz: Henning Pätzold
Marburg: Susanne Maria Weber
Trier: Andreas Schröer