Erwachsenenbildung und Organisationsforschung

Wir befassen uns mit organisationalem Lernen und dem organisierten Lernen Erwachsener:  Während Organisation eine zentrale und variable Bedingung des Lernens Erwachsener darstellt, ist die organisationale Lern- und Entwicklungsfähigkeit stets auf das Lernen ihrer Mitglieder angewiesen. Dieser wechselseitige Bezug bildet den Ausgangspunkt der Forschungs- und Lehrtätigkeit am Arbeitsbereich.

Sowohl organisierte Lern- und Bildungsprozesse als auch organisationales Lernen besitzen hohes gesellschaftstransformatorisches Potenzial. Damit verbinden sich für uns Fragen nach der Verantwortung, aber auch nach der Responsibilisierung von Bildung und Wissenschaft. Organisationales Lernen und das organisierte Lernen Erwachsener verorten wir also in konkreten, derzeit drängenden gesellschaftlichen Problemlagen – insbesondere sozial-ökologischer Transformation, wachsender Ungleichheit bzw. Ungerechtigkeit sowie steigender Wissenschafts- und Demokratieskepsis. Mit diesen Interessensschwerpunkten befindet sich der Arbeitsbereich im Schnittfeld von Erwachsenenbildung, Organisationspädagogik, erziehungswissenschaftlicher Wissenschaftsforschung und Bildungssoziologie.

 Arbeitsschwerpunkte sind derzeit

  • Organisationales Lernen, organisiertes Lernen Erwachsener und gesellschaftliche Transformation
  • sozial-ökologische Transformationsprozesse und organisationspädagogische Perspektiven der Nachhaltigkeit
  • organisational vermittelte soziale Ungleichheiten
  • Verantwortung und Responsibilisierung in Wissenschaft und Erwachsenenbildung