​Dr. Melanie David-Erb

  • Migration und Bildung
  • Sprache und Bildungsgerechtigkeit
  • Translanguaging
  • International vergleichende Erziehungswissenschaft
  • Qualitative rekonstruktive Sozialforschung
  • Transnationale Bildungslaufbahnen
  • Sprache und Transnationalisierung in Bildungskontexten. Theoretische und empirische Zugänge [Habilitationsprojekt].
  • Mehrsprachigkeit in verschiedenen Bildungssettings: Bedingungen, Praktiken und Einstellungen im Rahmen eines mehrsprachigkeitssensiblen Angebots für Grundschulkinder (MeBis).
  • Herkunftsprachlicher Unterricht - die Perspektive von Schüler_innen 
    auf ein exklusives Unterrichtsangebot [abgeschlossen].
  • MentiMehr - Mentoringprogramm im Kontext von Mehrsprachigkeit und Internationalisierung
  • Child Language Brokering - Perspektiven von Lehrenden und Lernenden auf eine translinguale Alltagspraktik (CLaB)

Praxisprojekte:

  • Lesetaskforce [abgeschlossen]
  • AlphAlif [abgeschlossen]

Beruflicher Werdegang

10.2023-
09.2024
Vertretung der Professur für Pädagogik im Förderschwerpunkt Sprache, Institut für Sonderpädagogische Entwicklungsförderung und Rehabilitation, Universität Rostock
seit 04.2020 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe Universität Frankfurt, Fachbereich Erziehungswissenschaften, Insitut für Pädagogik der Elementar- und Primarstufe
WS 20/21-SS 22 Lehrbeauftragte an der Ruhr-Universität Bochum, Institut für Erziehungswissenschaft, Arbeitsbereich Vergleichende Erziehungswissenschaft
06.2021-03.2022  Vertretung der Professur für Literalität und einwanderungsbedingte Mehrsprachigkeit im Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main
2014-2020 Lehrkraft für besondere Aufgaben in der Arbeitsgruppe Interkulturelle Erziehungswissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
2014-2015 Lehrbeauftragte an der Universität Duisburg-Essen
2011-2014 DAAD-Lektorin an der Université de Ouagadougou, Burkina Faso

Akademische Ausbildung

2019 Promotion zum Umgang mit Mehrsprachigkeit in postkolonialen Kontexten Afrikas (Prof. Dr. em. Christel Adick): Indigene Sprachen in der Bildung. Der Eigensinn der Bildungspraxis gegenüber Bildungspolitik und -forschung am Bespiel Burkina Faso
2010-2011 Fernstudium Deutsch als Fremdsprache an der Ludwig Maximilians Universität München
06.2010 Staatsexamen, Magister Artium
2003-2010 Studium der Germanistik, Philosophie und ev. Theologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Université Lumière Lyon II

Schriftenverzechnis 

Monografien und Herausgeberschaften

  • Hack-Cengizalp, Esra; David-Erb, Melanie & Corvacho del Torro, Irene (Hrsg.)(2023): Mehrsprachigkeit und Bildungspraxis. Bielefeld: WBV.
  • David-Erb, Melanie & Putjata, Galina (Hrsg.) (2023): Transnational and translingual social practices at schools. Discourse and Practice in Sciences, Policies and Education. Themenheft in Linguistics and Education.
  • David-Erb, Melanie (2020): Indigene Sprachen in der Bildung. Der Eigensinn der Bildungspraxis gegenüber Bildungspolitik und Forschung am Beispiel Burkina Faso. [Historisch-vergleichende Sozialisations- und Bildungsforschung, Bd. 18], Münster, New York: Waxmann.

Artikel in Zeitschriften

  • David-Erb, M. (2025). Multilingualism at the Interface of Formal and Non-Formal Education: Insights from the German Education System.Journal of Research in Social Sciences and Language. 5(2),273-291.https://doi.org/10.64782/jssal/2025.169.
  • Martin Schstak, Melanie David-Erb, Sabrina Geyer: "...and that makes multilingualism almost difficult." A mixed methods study on the attitudes and practices of teachers an parents regarding multilingualism. Im Review-Verfahren.
  • David-Erb, Melanie; Gröschner, Caroline (2024): Gedanken zum Transnationalisierungsbegriff in empirischer Bildungsforschung. In Zeitschrift für Diversitätsforschung und -management (1-2024).83-88.
  • Putjata, Galina/David-Erb, Melanie (2023): Transnational and translingual social practices at schools. Discourse and Practice in Science, Politivs and Education (Editorial). Linguistics and Education, online first.
  • David-Erb, Melanie (2022): The consideration of transnational lifestyles in self-positioning practices of schools: Analysis of websites in the regular and alternative school sectors. In Linguistics and Education. (Als Pre-Print online verfügbar)
  • David-Erb, Melanie (2022): Bildungskooperationen zwischen formalen und non-formalen Bildungsinstitutionen im migrationsgesellschaftlichen Kontext. Grenzziehungen und Durchlässigkeiten. In Bildung und Erziehung, 1/2022. 59–73.
  • David-Erb, Melanie (2021): Language of Instruction: Concerning its Choice and Social Prestige in Burkina Faso. In International Review of Education, 67 (4). 435–449. https://doi.org/10.1007/s11159-021-09885-y.
  • David, Melanie (2013): Wer Deutsch lernt, muss mutig sein. Deutsch in Burkina Faso. Ein Gespräch. In: Mitteilungen. Zeitschrift des deutschen Germanistenverbandes. Hg. von Marc-Georg Dehrmann und Ina Karg. 3/2013, 153–159.

Artikel in Handbüchern

  • David-Erb, Melanie & Putjata, Galina: Transnationale Perspektiven auf Sprache im Feld Schule. In: Aysun Doğmuş, Rudolf Leiprecht, Anja Steinbach: Handbuch Schule in der Migrationsgesellschaft, erscheint 2025.
  • David-Erb, Melanie & Panagiotopoulou, Julie: Sprache, Sprachtheorien, Lingualismus. In: Diehm, Isabel; Hummrich, Merle; Meseth, Wolfgang & Putjata, Galina (Hrsg.): Handbuch erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung, erscheint 2025.
  • David-Erb, Melanie; Erb, Andreas & Parr, Rolf (2022): Grenzüberschreitende Reflexionen von Poetik und Ästhetik. In: Gundela Hachmann, Julia Schöll und Johanna Bohley (Hrsg.): Handbuch Poetikvorlesungen. Geschichte – Praktiken – Poetiken, 439–454.

Artikel in Sammelbändern

  • David-Erb, Melanie: "Wir waren immer etwas Besonderes" - Die exklusive Konzeption des HSU im Spiegel von Erfarhungsberichten von Schüler_innen. In Sabine Guldenschuh, Maria Weichselbaum, Marion Döll, Assimina Gouma & İnci Dirim (Hrsg.): Migrationspädagogische Perspektiven auf den erst-/herkunfts-/mutter-sprachlichen Unterricht. Leverkusen: Budrich. 129–146.
  • Cebulla, Stephanie & David-Erb, Melanie: Transnationalisierung und Translanguaging - Eine Verhältnisbestimmung, In: Ulrike Deppe & Theo Döppers (Hrsg.): Untied - Unequal Transnationalisation in and of Education. erscheint 2025.
  • David-Erb, Melanie (2024): Sprache und Raum in non-formalen Bildungssettings.
    Perspektiven junger Geflüchteter auf ihre mehrsprachigen Lebenswelten. In Röhner, Charlotte; Schwittek, Jessica & Potsi, Antoanneta (Hrsg.): Transmigration und Place-making. Opladen: Barbara Budrich, 293-310.
  • Schastak, Martin & David-Erb, Melanie (2023): Lese- und mehrsprachigkeitsdidaktische Kriterien mehrsprachiger Bilderbücher zur Verknüpfung familialer Vorlesepraktiken und schulischem Erstleseunterricht bei Schulanfänger*innen am Beispiel des Family Literacy Projekts „Coach@School“. In Hack-Cengizalp, Esra; David-Erb, Melanie & Corvacho del Torro, Irene (Hrsg.): Mehrsprachigkeit und Bildungspraxis. Bielefeld: WBV.
  • David-Erb, Melanie (2021): Mehrsprachigkeit und Poesie – Poetologisches Nachdenken und machtkritische Selbstreflexion. In: İnci Dirim und Anke Wegner (Hrsg.): Interdisziplinäre Zugänge zu Deutsch als Zweitsprache. Münster, New York: Waxmann. 137–154.
  • David-Erb, Melanie (2020): Woher kommst Du? Von Straßennamen und Provenienzen – Postkoloniale Debatten um Berlin. In: Andreas Erb (Hrsg.): Schieflagen. Berlin Stadt Erinnerung. Berlin: A. Bachmann Verlag. 37–47.
  • David-Erb, Melanie (2020): Innovation und Mehrsprachigkeit – ist der Einbezug sprachlicher Vielfalt in den Unterricht innovativ? Wie Bildungsakteure im westlichen Afrika über bilinguale Bildung denken. In: Carla Schelle et al. (Hrsg.): Innovation und Transformation in Schule, Unterricht und Lehrerbildung im frankophonen Nord- und Westafrika, Frankreich und Deutschland. Münster, New York: Waxmann. 178–190.
    [in leicht abgewandelter Form auch erschienen als: Innovation et Multilinguisme – Est-ce que la prise en compte de la diversité linguistique en salle de classe est innovateur ? In: Frédérique Montandon et al. (Hrsg.): Innovation et transformation au sein des enseignements et de la formation des enseignants à l'école - Sénégal, Tunisie, Togo, Burkina Faso, France et Allemagne. Saint Denis: Connaissances et Savoirs, 2021. 197–210.]
  • David-Erb, Melanie (2019): Postkoloniale Theorie im DaZ-Modul – ein Plädoyer. In: Galina Putjata und Yauheniya Danilovich (Hrsg.): Sprachliche Vielfalt im Unterricht: Fachdidaktische Perspektiven auf Lehre und Forschung im DaZ-Modul. Wiesbaden: Springer VS. 231–242.
  • David-Erb, Melanie (2019): Sprachwahl im Radio als Spiegel postkolonialer Gesellschaft – zum medialen Wert indigen afrikanischer Sprachen. In: Bertin Nyemb und Serge Yowa (Hrsg.): Praxis interkultureller Germanistik in Forschung und Lehre. Interkulturelle Tendenzen und Perspektiven im postkolonialen Afrika. Hamburg: Verlag Dr. Kovac. 255–272.
  • David, Melanie (2015): Mehrsprachigkeit im Schulsystem Burkina Fasos – Auflösung oder Stabilisierung von Effekten sozialer Ungleichheit? In: İnci Dirim und Anke Wegner (Hrsg.): Mehrsprachigkeit und Bildungsgerechtigkeit. Erkundungen einer didaktischen Perspektive. Opladen, Berlin, Toronto: Barbara Budrich. 128–144.
  • David-Erb, Melanie (2013): Zur Situation muttersprachlicher Bildung in Burkina Faso. Ein bilinguales Schulprojekt neben Formen „klassischer“ Beschulung. In: Carla Schelle (Hrsg.): Schulsysteme, Unterricht und Bildung im mehrsprachigen Westen und Norden Afrikas. Münster: Waxmann. 95–106.

Wissenschaftstransfer

Rezension

Lehrveranstaltungen im SoSe 25

EW-MA1: Pädagogische Institutionen und Differenz
EW-BA8-BA9 (PO 2015) EW-BA10 (PO 2023)-VK: Theorien und Begriffe von Kindheit - Stichwort Mehrsprachigkeit



Sehr gern betreuen wir Ihre Arbeit, wenn Sie Interesse an ähnlichen Themen haben (s. Forschungsprojekte). Wichtig ist uns, dass es Ihre Arbeit bleibt. Das heißt: Gern bieten wir Ihnen alles, was wir können, vom Handwerkzeug des Forschens bis hin zu Daten in laufenden Projekten; es bleibt aber Ihre Arbeit – ein Anliegen, das Sie beschäftigt, und mit dem Sie sich die nächsten Monate intensiv auseinandersetzen. Wichtig ist uns außerdem, dass Sie sich bei Ihrem Projekt gut unterstützt fühlen. Dafür bedarf es einiger Absprachen.

Damit Sie sich eine erste Vorstellung machen können, hier einige FAQs:

1. Zeit: Wann muss ich mich spätestens melden?

Eine gute Betreuung, bei der sowohl Sie das Gefühl haben, all die Unterstützung zu bekommen, die Sie brauchen, als auch wir noch eine gute Übersicht haben, wer an welcher Phase ihrer Projekte steht, hat eine Grenze. Bei uns liegt sie erfahrungsgemäß bei 8 Arbeiten im Semester. Sobald diese Grenze erreicht ist, können wir Ihnen gern die Möglichkeit anbieten, ein Semester später zu schreiben und sich in der Zwischenzeit in das Thema einzuarbeiten.

2. Thema: Kann ich zum Thema xy schreiben?


Wir sind offen für Neues. Wichtig ist, dass der Fokus auf Sprache, Migration und Bildung liegt. Senden Sie uns einfach vorab eine E-Mail mit einem Dokument, das folgende Fragen beantwortet:

  • Was ist Ihre Forschungsfrage?
  • Was haben Sie zu dem Thema bereits gelesen oder welche Veranstaltungen besucht?
  • Wie möchten Sie diese Frage beantworten (z.B.: Interviews, teilnehmende Beobachtung etc.)?
  • Welche Forschungsmethoden kennen Sie oder möchten Sie kennen lernen?

Das heißt nicht, dass Sie auf alle Fragen bereits eine Antwort haben müssen. Erste Ideen reichen völlig – Interessiert Sie die Perspektive der Schüler*innen? Würden Sie lieber mit Menschen sprechen oder Gesetzestexte analysieren. Möglich ist fast alles. Hauptsache die gewählte Methode passt zu der Forschungsfrage, aber das besprechen wir gern gemeinsam.

3. Ablauf: Wie genau läuft die Betreuung ab?


Sobald wir uns ausgetauscht haben und Sie eine erste genauere Vorstellung Ihrer Forschungsidee haben, schreiben Sie ein erstes Exposé mit einem Arbeitsplan (s. Handout auf der Homepage). So haben Sie auch für sich eine erste Struktur ihrer zukünftigen Abschlussarbeit und den Ablaufplan. Erst dann kann die Betreuung zugesagt werden.

4. Absprachen: Kann ich Teile meiner Arbeit besprechen?


Sehr gern! Damit Sie die Möglichkeit haben, alle Ihre Unsicherheiten los zu werden, bieten wir:

a) individuelle Termine.

So haben Sie die Zeit zu lesen und uns den aktuellen Stand der Dinge mit neuen Fragen zukommen zu lassen. Dafür schreiben Sie in einem Dokument sehr grob: "Vorgenommen habe ich mir …, gemacht habe ich … und jetzt möchte ich bis….. Dazu habe ich folgende Fragen: …“ Die Fragen sollten möglichst konkret sein: "Passt die Methode, Wo kann ich mehr zu … nachlesen?". Wenn das Dokument an einem Freitag kommt, können wir in der Woche darauf sprechen.

b) im zweiwöchigen Rhythmus Austausch mit anderen WHA-Studierenden.

So gewinnen Sie einen guten Einblick in die Arbeitsprozesse anderer (Wie lange dauert ein Interview, wie kodiere ich, wie umfangreich muss …. sein?). Gemeinsam können wir unterschiedliche Methoden und die einzelnen Schritte wie Datenerhebung, Analyse, Auswertung besprechen und diskutieren, welche Methode sich besser für Ihre (!) Forschungsfrage eignet.


Wir hoffen, Sie haben nun einen guten ersten Einblick bekommen und freuen uns auf Ihre Ideen.