Im Zentrum des Arbeitsbereichs stehen
Im Arbeitsbereich werden Themen aus der Breite der Disziplin Erziehungswissenschaft geprüft, der Schwerpunkt Schule und Jugend ist dabei eine Option, aber kein Muss.
Prüfungsanmeldungen zum schriftlichen und
mündlichen Staatsexamen laufen im Institut für Pädagogik
der Sekundarstufe künftig nur noch über
OLAT: https://olat-ce.server.uni-frankfurt.de/olat/auth/RepositoryEntry/25109037056/CourseNode/1752720903486547006?1
Wenn Sie eine Abschlussarbeit (BA, MA, WHA) schreiben
wollen, adressieren Sie die Lehrperson zunächst per Email. Hier erhalten Sie
Hinweise zum weiteren Vorgehen und zum Anfertigen eines Kurzexposées oder einer
Literatursammlung im Fall von mündlichen Prüfungen.
Wenn Sie eine Zusage bekommen haben, folgen Sie den Hinweisen aus
der Email, z.B. melden sich in einem OLAT-Kurs (z.B. Sprechstunden Hummrich) zur
Sprechzeit an und nehmen eine Beratung in Anspruch. Beachten Sie die folgenden
Fragen, die Sie sich vor dem Besuch der Sprechzeit stellen und vor deren
Hintergrund wir dann über Ihre Prüfung/Abschlussarbeit sprechen:
Speziell für Abschlussarbeiten sollten Sie weiter fragen:
Selbstverständlich stehen bei den Prüfungsthemen zunächst Ihre
Interessen und Ideen im Vordergrund. Mit Blick auf die Themen des
Arbeitsbereiches Jugend und Schule können folgende thematische Schwerpunkte als
Inspiration dienen:
Jugend unter Bedingungungen regressiver Demokratien
Angesichts der Regression von Demokratien verändern sich
Teilhabebedingungen in der Gesellschaft. Wie setzen sich Jugendliche in
heterogenen Lebenslagen damit auseinander? Welche Spielräume eröffnen sich
ihnen und wie erschließen sie sich Handlungsmöglichkeiten? Wodurch werden ihre
Partizipationsmöglichkeiten begrenzt? Untersucht werden können hier politische
Orientierungen, Engagement in Jugendprotestbewegungen, postkoloniale
Bedingungen des Aufwachsens, Erfahrungen von sozialer Ungleichheit.
Datengrundlagen können sein: interviews oder Gruppendiskussionen mit
Jugendlichen, teilnehmende Beobachtungen, Social Media Post-Analyse.
Bedingungen von Teilhabe in Prozessen und Institutionen des Aufwachsens
In diesem Themenbereich geht es darum, welche Erwartungen an
Jugendliche mit Blick auf ihren Lebenslauf gestellt werden und welche
Möglichkeiten und Grenzen sie in Prozessen und Institutionen des Aufwachsens
erfahren. Hierbei können Themen sozialer Ungleichheit und Platzierung aufgrund
von gesellschaftlicher Differenzierung (migrationsbezogen, geschlechtsbezogen,
milieubezogen) untersucht werden, in denen sich Teilhabemöglichkeiten und
-restriktionen artikulieren. Hier können z.B. institutionelle Ordnungen und
Erfahrungen in diesen thematisch werden. Es bieten sich Methoden wie
Homepageanalysen, Architekturen, gesetzliche Bestimmungen oder z.B.
Gruppendiskussionen an.
Aufwachsen
im Sozialraum
Der thematische Fokus liegt hier auf Jugendlichen und ihren
Positionierungen zwischen Schule und Lebenswelt. Vor dem Hintergrund
sozialraumtheoretischer Konzepte kann dabei etwa nach Positionierungen in
Bildungsinstitutionen und Erziehungssettings, aber auch nach jugendkulturellen
Alltagspraktiken im Spannungsfeld von Schule, Jugendkultur, Familie (und/oder
sozialer Arbeit) gefragt werden. Die Arbeiten können einen oder zwei Aspekte
beleuchten und z.B. ehtnographisch, interaktionsanalytisch oder auch mit
Interviews arbeiten. Sie können auch Bilddokumentationen oder digitale Räume in
den Blick nehmen.
Internationale
Perspektiven auf Schule und Jugend
In diesem Themenbereich geht es um vergleichende Perspektiven.
Dabei können zum Beispiel in zwei oder mehr Ländern unterschiedliche migrationsgesellschaftliche
Grundlagen des schulischen Handelns und jugendlichen Aufwachsens thematisiert
werden, die Bedeutung von Geschlechterkonstruktionen oder die Bedeutung von
Milieu/Klasse untersucht werden. Auch intersektionale Perspektiven auf
Ungleichheit(en) und die Bedeutung Transnationalisierung für Schule können
eingenommen werden. Möglich sind ebenfalls vergleichende Untersuchungen zu
Konzepten von Jugend in unterschiedlichen Kulturen/Gesellschaften.
Zu den beispielhaft genannten Themengebiete können folgende Fokussierungen hilfreich sein.
a) Sozialräumliche Bedingungen und Jugendliches Engagement (anhand von Social Media Posts, Interviews und Gruppendiskussionen, sowie teilnehmenden Beobachtungen)
b) Schulkulturelle Möglichkeiten und Grenzen (anhand von Homepages, Schulleiter*innen-Interviews, Gruppendiskussionen mit Lehrkräften) untersucht werden;
c) Jugendkulturen als relevante gesellschaftliche Erfahrungsräume jenseits von Familie und Schule in den Blick genommen werden (Zugangsweisen sind z.B. ethnographische Protokolle teilnehmender Beobachtung, Gruppendiskussionen, Selbstdarstellungen in Sozialen Medien, (historische) Tagebücher, Interviews);
d) Generationsbeziehungen und die Bedeutung von Übergängen in den Blick genommen wird (Elternbriefe, Zeugnisse, Aufnahmen und Protokolle von Gesprächen, Unterricht);e) Jugendliches Selbsterleben in den Blick genommen wird (Interviews, Selbstdarstellungen in Sozialen Medien, (historische) Tagebücher).
Methodologische
Entwicklungen
Der Themenbereich der Methodologie(n) stellt die
wissenschaftkritische Auseinandersetzung mit Erkenntnismethoden in der
Erziehungswissenschaft in den Mittelpunkt. Dabei kann zum Beispiel die
erziehungswissenschaftliche Bedeutung postkolonialer Ordnung, die kritisch
theoretische Analyse von Methoden oder Entsprechend der thematischen
Ausrichtung des Arbeitsbereichs sind exemplarische Bezüge zu Schule und Jugend
möglich, aber nicht zwingend.
Im Zentrum des Arbeitsbereichs stehen
Im Arbeitsbereich werden Themen aus der Breite der Disziplin Erziehungswissenschaft geprüft, der Schwerpunkt Schule und Jugend ist dabei eine Option, aber kein Muss.
Prüfungsanmeldungen zum schriftlichen und
mündlichen Staatsexamen laufen im Institut für Pädagogik
der Sekundarstufe künftig nur noch über
OLAT: https://olat-ce.server.uni-frankfurt.de/olat/auth/RepositoryEntry/25109037056/CourseNode/1752720903486547006?1
Wenn Sie eine Abschlussarbeit (BA, MA, WHA) schreiben
wollen, adressieren Sie die Lehrperson zunächst per Email. Hier erhalten Sie
Hinweise zum weiteren Vorgehen und zum Anfertigen eines Kurzexposées oder einer
Literatursammlung im Fall von mündlichen Prüfungen.
Wenn Sie eine Zusage bekommen haben, folgen Sie den Hinweisen aus
der Email, z.B. melden sich in einem OLAT-Kurs (z.B. Sprechstunden Hummrich) zur
Sprechzeit an und nehmen eine Beratung in Anspruch. Beachten Sie die folgenden
Fragen, die Sie sich vor dem Besuch der Sprechzeit stellen und vor deren
Hintergrund wir dann über Ihre Prüfung/Abschlussarbeit sprechen:
Speziell für Abschlussarbeiten sollten Sie weiter fragen:
Selbstverständlich stehen bei den Prüfungsthemen zunächst Ihre
Interessen und Ideen im Vordergrund. Mit Blick auf die Themen des
Arbeitsbereiches Jugend und Schule können folgende thematische Schwerpunkte als
Inspiration dienen:
Jugend unter Bedingungungen regressiver Demokratien
Angesichts der Regression von Demokratien verändern sich
Teilhabebedingungen in der Gesellschaft. Wie setzen sich Jugendliche in
heterogenen Lebenslagen damit auseinander? Welche Spielräume eröffnen sich
ihnen und wie erschließen sie sich Handlungsmöglichkeiten? Wodurch werden ihre
Partizipationsmöglichkeiten begrenzt? Untersucht werden können hier politische
Orientierungen, Engagement in Jugendprotestbewegungen, postkoloniale
Bedingungen des Aufwachsens, Erfahrungen von sozialer Ungleichheit.
Datengrundlagen können sein: interviews oder Gruppendiskussionen mit
Jugendlichen, teilnehmende Beobachtungen, Social Media Post-Analyse.
Bedingungen von Teilhabe in Prozessen und Institutionen des Aufwachsens
In diesem Themenbereich geht es darum, welche Erwartungen an
Jugendliche mit Blick auf ihren Lebenslauf gestellt werden und welche
Möglichkeiten und Grenzen sie in Prozessen und Institutionen des Aufwachsens
erfahren. Hierbei können Themen sozialer Ungleichheit und Platzierung aufgrund
von gesellschaftlicher Differenzierung (migrationsbezogen, geschlechtsbezogen,
milieubezogen) untersucht werden, in denen sich Teilhabemöglichkeiten und
-restriktionen artikulieren. Hier können z.B. institutionelle Ordnungen und
Erfahrungen in diesen thematisch werden. Es bieten sich Methoden wie
Homepageanalysen, Architekturen, gesetzliche Bestimmungen oder z.B.
Gruppendiskussionen an.
Aufwachsen
im Sozialraum
Der thematische Fokus liegt hier auf Jugendlichen und ihren
Positionierungen zwischen Schule und Lebenswelt. Vor dem Hintergrund
sozialraumtheoretischer Konzepte kann dabei etwa nach Positionierungen in
Bildungsinstitutionen und Erziehungssettings, aber auch nach jugendkulturellen
Alltagspraktiken im Spannungsfeld von Schule, Jugendkultur, Familie (und/oder
sozialer Arbeit) gefragt werden. Die Arbeiten können einen oder zwei Aspekte
beleuchten und z.B. ehtnographisch, interaktionsanalytisch oder auch mit
Interviews arbeiten. Sie können auch Bilddokumentationen oder digitale Räume in
den Blick nehmen.
Internationale
Perspektiven auf Schule und Jugend
In diesem Themenbereich geht es um vergleichende Perspektiven.
Dabei können zum Beispiel in zwei oder mehr Ländern unterschiedliche migrationsgesellschaftliche
Grundlagen des schulischen Handelns und jugendlichen Aufwachsens thematisiert
werden, die Bedeutung von Geschlechterkonstruktionen oder die Bedeutung von
Milieu/Klasse untersucht werden. Auch intersektionale Perspektiven auf
Ungleichheit(en) und die Bedeutung Transnationalisierung für Schule können
eingenommen werden. Möglich sind ebenfalls vergleichende Untersuchungen zu
Konzepten von Jugend in unterschiedlichen Kulturen/Gesellschaften.
Zu den beispielhaft genannten Themengebiete können folgende Fokussierungen hilfreich sein.
a) Sozialräumliche Bedingungen und Jugendliches Engagement (anhand von Social Media Posts, Interviews und Gruppendiskussionen, sowie teilnehmenden Beobachtungen)
b) Schulkulturelle Möglichkeiten und Grenzen (anhand von Homepages, Schulleiter*innen-Interviews, Gruppendiskussionen mit Lehrkräften) untersucht werden;
c) Jugendkulturen als relevante gesellschaftliche Erfahrungsräume jenseits von Familie und Schule in den Blick genommen werden (Zugangsweisen sind z.B. ethnographische Protokolle teilnehmender Beobachtung, Gruppendiskussionen, Selbstdarstellungen in Sozialen Medien, (historische) Tagebücher, Interviews);
d) Generationsbeziehungen und die Bedeutung von Übergängen in den Blick genommen wird (Elternbriefe, Zeugnisse, Aufnahmen und Protokolle von Gesprächen, Unterricht);e) Jugendliches Selbsterleben in den Blick genommen wird (Interviews, Selbstdarstellungen in Sozialen Medien, (historische) Tagebücher).
Methodologische
Entwicklungen
Der Themenbereich der Methodologie(n) stellt die
wissenschaftkritische Auseinandersetzung mit Erkenntnismethoden in der
Erziehungswissenschaft in den Mittelpunkt. Dabei kann zum Beispiel die
erziehungswissenschaftliche Bedeutung postkolonialer Ordnung, die kritisch
theoretische Analyse von Methoden oder Entsprechend der thematischen
Ausrichtung des Arbeitsbereichs sind exemplarische Bezüge zu Schule und Jugend
möglich, aber nicht zwingend.
SFB 1750 [in:just]
Inklusion - Recoginition - Justice.Participation and Belonging in Processes of Growing Up
Projekt im LOEWE-Center ,,Dynamiken des Religiösen'':
SKUDO: Schulkulturen und die Hervorbringung differenzierender Ordnungen
HMWK-Projekt im Rahmen des Verbunds ,,Demokratien DemoReg - Herausforderungen der Demokratie in Zeiten ihrer Regression: Zeiten, Räume und Diskurse
DFG-Projekt BIMAQ: Möglichkeitsräume der Bildung in marginalisierten Quartieren
BMBF Verbund MIRASTO: Migrantenselbstorganisation und Weiterbildung für (sozial)pädagogische Handlungsfelder
Kontaktstudium ,,Anerkennung und pädagogische Kompetenzen in der Migrationsgesellschaft'' (BAMF)