Forschung am Arbeitsbereich

Im Arbeitsbereich „Schule und Jugend“ werden Forschungsfragen bearbeitet, die sich aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive mit institutionellen Bedingungen der Herstellung sozialer Differenzierung in der Jugendphase und Fragen der jugendlichen Individuation in unterschiedlichen gesellschaftlich-kulturellen Kontexten befassen. Dabei werden aktuelle gesellschaftliche Themen (z.B. Migration, Digitalisierung und Inklusion) sowie sozial- und kulturtheoretische Perspektiven mit einer vergleichend-rekonstruktiven Methodologie verknüpft.

KQF

Fallwerkstatt: KQF (Kolloquium Qualitative Forschung)

Im Kolloquium Qualitative Forschung soll ein Raum geschaffen werden, Qualifikationsarbeiten und Projektvorhaben konzeptionell zu diskutieren und rekonstruktive Forschungsmethoden anzuwenden. Es besteht also die Möglichkeit, sich mit grundlegenden Fragen rekonstruktiver Forschungszugänge zu befassen, am Beispiel einzelner Qualifikationsvorhaben das Zusammenspiel von Forschungsfrage, theoretischem und methodischem Zugang zu diskutieren und empirisches Material zu rekonstruieren. Das Kolloquium findet 1-2 Mal pro Semester als zweitägige Blockveranstaltungen statt. Bei Interesse bitte eine Email schreiben (m.hummrich@em.uni-frankfurt.de; hinrichsen@em.uni-frankfurt.de).

​Laufende Forschungsprojekte:

Möglichkeitsräume der Bildung in marginalisierten Quartieren (BilmaQ)


    Ein DFG Projekt:













Wie gestalten sich Möglichkeitsräume der Bildung für junge Menschen in marginalisierten urbanen Quartieren? Dieser Frage geht ein kooperatives Forschungsprojekt ab Herbst 2024 mit Blick auf das Zusammenspiel von pädagogischen Räumen, jugendkulturellen Arenen und Biographien nach. Gemeinsam mit den Erziehungswissenschaftlerinnen Barbara Asbrand (GU) und Nicolle Pfaff (Universität Duisburg-Essen) untersuchen wir in zwei ausgewählten Stadtteilen die Erfahrungen von jungen Menschen mit Bildung in unterschiedlichen Räumen im Stadtteil und die von ihnen besuchten Bildungsräume. Am Arbeitsbereich „Schule und Jugend“ interessieren wir uns insbesondere für die sozialräumlichen Verortungen der Jugendlichen und ihre Erfahrungen zwischen Schule, Stadtteil und weiteren sozialen Orten bzw. Institutionen (z.B. Fitnesscenter, religiöse Einrichtungen, Jugendzentren). Wir fragen, welche Bildungsangebote sie als chancenhaft erleben und wie sich ihre Individuation im marginalisierten Quartier ausgestaltet. Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft für drei Jahre finanziert.

Projektleitung: Prof. Dr. Merle Hummrich

Mitarbeiter: Hauke Schlichting






Datenerhebung Stadtteil 1

Migrantenselbstorganisationen und sozialpädagogische Weiterbildung.


Über das Projekt

MIRASTO – Migrantenselbstorganisationen und sozialpädagogische Weiterbildung.
Eine responsive Studie.

Leitung: Prof. Dr. Merle Hummrich, Dr. Merle Hinrichsen, Prof. Dr. Ayça Polat, Dr. Joachim Stöter, Prof. Dr. Rudolf Leiprecht

Mitarbeit: Medine Ҫelik, Louisa da Cunha, Selma Gleißberg
Laufzeit: 10/2024-09/2027

Das Verbundvorhaben MIRASTO ist eine responsive Studie, die zwischen der Goethe-Universität Frankfurt, der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg und Migrantenselbstorganisationen durchgeführt wird. Untersucht wird die Bedeutung von Weiterbildung in pädagogischen Feldern für neu Zugewanderte mit dem Ziel, gemeinsam mit Migrantenselbstorganisationen Module und Materialien für diversitätssensible Weiterbildungen in (sozial)pädagogischen Handlungsfeldern zu entwickeln, die auch für die Etablierung eines Wissenschafts-Praxis-Netzwerks genutzt werden können.

Dazu werden zwischen den Universitäten, Migrantenselbstorganisationen und Absolvent*innen unterschiedlicher Jahrgänge Kooperationsbeziehungen etabliert. Die institutionellen Weiterbildungsangebote treffen auf Fachkräftemangel und zugleich auf Zugewanderte aus Drittstaaten, deren pädagogische Ausbildung und bisherige Tätigkeit in Deutschland systemisch, rechtlich, gesellschaftlich-normativ, professionell, fachsprachlich nicht oder nur teilweise anerkannt wird. Weiterbildungsprogramme, wie sie in den letzten Jahren durch Migrantenselbstorganisationen entwickelt wurden, sind hier von qualifikatorischer und biographischer Bedeutung. Im Verbund MIRASTO werden die Rolle der Organisationen und institutioneller Weiterbildung in den biographischen Neuorientierungen neu Zugewanderter untersucht und das Verhältnis institutioneller Programmatiken und biographischer Verläufe bestimmt.


Das partizipative Vorhaben umfasst drei Teilprojekte (TP), die folgende Teilziele verfolgen:

  • TP:1 Herausarbeitung der Bedeutsamkeit institutioneller Weiterbildung für pädagogische Berufe (Leitung: Prof. Dr. Merle Hummrich/Frankfurt; Mitarbeit: Medine Ҫelik)
  • TP2: Untersuchung des Zusammenspiels von institutioneller Weiterbildung und beruflicher Integration (Leitung: Dr. Merle Hinrichsen/Frankfurt; Mitarbeit: Louisa da Cunha)
  • TP3: Entwicklung von Modulen und Materialien für diversitätssensible Professionalisierung in Institutionen der Bildungspraxis (Leitung: Prof. Dr. Ayça Polat & Dr. Joachim Stöter; Mitarbeit: Selma Gleißberg) und Erstellung eines Dokumentarfilms (Leitung: Prof. Dr. Rudolf Leiprecht; realisiert durch Erik Wilmers).


Teilprojekt 1: Bildungsentwürfe der MSO

Leitung: Prof. Dr. Merle Hummrich 

Mitarbeit: Medine Ҫelik

Goethe- Universität Frankfurt 

Das Teilprojekt 1 erforscht Bildungsentwürfe und Empowerment-Strukturen innerhalb von Migrantenselbstorganisationen. Im Fokus steht die Analyse organisationskultureller Rahmungen und ihrer Rolle bei der Ermöglichung und Förderung von Bildung. 

Im Rahmen des Teilprojekts werden zwei kontrastierende Migrantenselbstorganisationen untersucht, welche sich in regionalen Kontexten (z.B. Standort, Migrant*innenanteil & Arbeitsmarktintegration höherqualifizierter Migrant*innen) unterscheiden. Die Untersuchungen erfolgen durch die Erhebung und Analyse organisationskultureller Wissensbestände, durch Gruppendiskussionen mit Leitungspersonen und Mitarbeiter*innen der Organisationen. Weiterführend werden  organisationalen und professionellen Entwicklungsprozessen in einer zweiten Datenerhebungsphase nach den Werkstattgesprächen im Rahmen von Teilprojekt 3 rekonstruiert.


Teilprojekt 2: Albsolvent*innen und ihre berufliche Integration 

Leitung: Dr. Merle Hinrichsen 

Mitarbeit: Louisa da Cunha 

Goethe-Universität Frankfurt

Das Teilprojekt 2 untersucht das Zusammenspiel zwischen institutioneller Weiterbildung in Migrantenselbstorganisationen und den biographischen Erfahrungen von Migrant*innen. Im Fokus stehen die Bedingungen, Strukturen und Prozesse beruflicher Professionalisierung und Integration, welche sich aus den Biographien der Absolvent*innen rekonstruieren lassen. 

Im Rahmen der Studie werden Bildungsbiographien der Absolvent*innen von Weiterbildungen rekonstruiert. Dabei werden verschiedene Migrationsdynamiken und -zeitpunkte berücksichtigt. Bei der Datenanalyse werden insbesondere intersektionale Ungleichheitsbedingungen und strukturelle Teilhabebarrieren fokussiert. 

In Verzahnung mit dem Teilprojekt 3 wird zudem die Relevanz von  Weiterbildung für berufliche und soziale Integration in einem begleitenden Dokumentarfilm sichtbar gemacht, der auf fünf exemplarischen Interviews basiert. 


Teilprojekt 3: Transfer von Erkenntnissen 

Leitung: Prof. Dr. Ayça Polat, Dr. Joachim Stöter 

Dokumentarfilm: Prof. Dr. Rudolf Leiprecht 

Mitarbeit: Selma Gleißberg 

Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg 

Das Teilprojekt 3 widmet sich der Konzeption und Erprobung diversitätssensibler Schulungs- und Lernmaterialien. Es kombiniert die Erkenntnisse der anderen Teilprojekte mit den Erfahrungen von Migrantenselbstorganisationen und universitären Forschungszentren. 

Unter anderem wird ein Dokumentarfilm vorbereitet, welcher die Bandbreite biographischer Verläufe ausgewählter Absolvent*innen porträtiert. Der Film zeigt die Vielfalt individueller Bildungs- und Integrationswege und illustriert zentrale Projektergebnisse, um den Zugang zu den Forschungserkenntnissen zu erleichtern. Zentrale Elemente dieses Filmes dienen als Fortbildungsbausteine für die genannten Qualifizierungen. In einem dialogischen Werkstattformat werden Schulungs- und Lernmodule entwickelt. Hierbei fließen die langjährigen Erfahrungen des Centers für Lebenslanges Lernen (C3L) und des Centers for Migration and Cultural Studies (CMC) der Universität Oldenburg maßgeblich in die (Weiter-) Entwicklung ein. 


Bleiben Sie mit uns auf dem Laufenden und erfahren Sie mehr über die Fortschritte und Veranstaltungen!

Pädagogische Kompetenz in der Migrationsgesellschaft


Projektleitung:
Prof. Dr. Ayça Polat

Leitung Teilstudie Goethe-Universität:
Prof. Dr. Merle Hummrich

Förderung:
Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds

Projektmitarbeit:
Isabelle Meiboom (Projektkoordination Weiterbildung Kontaktstudium)
Telefonnummer: 069 798 36785
E-Mail: meiboom@em.uni-frankfurt.de

Thea Santangelo (Projektkoordination Beratung und Vernetzung)
Telefonnummer: 069 798 36787
E-Mail: santangelo@em.uni-frankfurt.de

Postadresse:
Fachbereich Erziehungswissenschaften
Institut für Pädagogik der Sekundarstufe
Campus Westend
Theodor-W.-Adorno-Platz 6
60323 Frankfurt am Main

Besucheradresse:
Campus Westend
Wismarer Str. (Container TGM)
Raum: 1.04

Projektkooperation:
KUBI Gesellschaft für Kultur und Bildung gGmbH Frankfurt
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Dauer:
Das Projekt besteht an der Goethe-Universität seit 01.07.2020 kontinuierlich.
Aktuelle Förderphase 01.07.2025-30.06.2028

Stichworte:
Migrationsgesellschaft, rassismuskritische Professionalisierung

Projektbeschreibung
Link zur Hauptseite des Kontaktstudiums

In Deutschland leben viele hochqualifizierte Geflüchtete mit einer akademischen Bildungsbiografie in ihren Heimatländern. Im deutschen Bildungsbereich und auf dem Arbeitsmarkt sind sie jedoch häufig mit einer Nichtanerkennung ihrer Qualifikationen konfrontiert. Der vorherrschende Diskurs um Flucht und Migration verdeckt oft die positiven Ressourcen und Kompetenzen, die Menschen gerade durch ihre Migrationserfahrung haben (z.B. Fluchterfahrung als biografische Ressource, Resilienz- und Reflexionsfähigkeit, Sprachkompetenzen), und verhindert häufig eine anerkennende Auseinandersetzung mit Fluchtbiographien (Potenzialperspektive). Das Kontaktstudium setzt dort mit folgenden Projektbausteinen an:

a) universitäre Weiterbildung „Kontaktstudium: Pädagogische Kompetenz in der Migrationsgesellschaft“

b) Ergänzungsprogramm “Grundlagen des Sozialstaats, Sozial- und Familienrechts"

c) Bildungsberatung “Soziale Arbeit, Pädagogik, Bildung"

d) Evaluation der Weiterbildung “Kontaktstudium"

e) Fachaustausch, Kooperation und Vernetzung

Am Standort Frankfurt sind folgende Projektbausteine ansässig:

a) Universitäre Weiterbildung „Kontaktstudium: Pädagogische Kompetenz in der Migrationsgesellschaft“

Das Kontaktstudium ist eine universitäre Weiterbildung und richtet sich an Migrierte und Geflüchtete, die in ihren Herkunftsländern ein akademisches Studium begonnen bzw. abgeschlossen und/oder dort berufliche Erfahrungen in pädagogischen und/oder sozialen Arbeitsfeldern gesammelt haben. Mit dem Kontaktstudium soll den Teilnehmenden der Anschluss an und Einstieg in berufliche und bildungsbezogene Angebote für sozial- bzw. migrationspädagogische Arbeitsfelder in Deutschland, die Erweiterung fachlicher, sozialer und sprachlicher Kompetenzen sowie der fachliche Umstieg in der Bildungsbiographie ermöglicht werden. Das Projekt wird in Kooperation mit KUBI (Gesellschaft für Kultur und Bildung gGmbH) und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg durchgeführt.

Falls Sie an der Weiterbildung interessiert sind, kontaktieren Sie gerne Isabelle Meiboom: meiboom@em.uni-frankfurt.de

c) Bildungsberatung “Soziale Arbeit, Pädagogik, Bildung"

Darüber hinaus bietet das Kontaktstudium auch Bildungsberatung. Als zentrale Anlaufstelle für höher- und hochqualifizierte Drittstaatsangehörige mit pädagogischer Bildungsorientierung, bietet das Kontaktstudium eine umfassende, zielgerichtete und sachgerechte Beratung zu individuellen Optionen der Weiterentwicklung von pädagogischen Qualifikationen. Gemeinsam mit den Ratsuchenden wird geprüft, wie ein Bildungsweg in Deutschland aussehen kann. Am Ende der Beratung steht ein Handlungsplan sowie die Evaluierung der Ergebnisse. 

Falls Sie an der Bildungsberatung interessiert sind, kontaktieren Sie gerne Thea Santangelo unter santangelo@em.uni-frankfurt.de oder 069 798 36787.

e) Fachaustausch, Kooperation und Vernetzung

Die zielgruppenspezifischen Angebote vom ‚Kontaktstudium' – die Weiterbildung und die Bildungsberatung – sollen nachhaltig abgesichert werden. Die Vernetzungs- und Kooperationsarbeit mit relevanten Akteur*innen in bestehenden Strukturen in Hessen und im Rhein-Main-Gebiet ist dabei zentral. Kooperationspartner des Kontaktstudiums sind zum einen Hochschulen, die in einem regionalen Netzwerk zusammengeschlossen werden, zum anderen die zuständigen Ministerien und die nachgeordneten Behörden wie die Bundesagentur für Arbeit.

Neben der Absicherung der Projektaktivitäten und deren Ergebnisse verfolgt die Zusammenarbeit folgende Ziele: 

  • Chancengerechte Bildungsteilhabe durch eine verbesserte Anschlussfähigkeit und einen barrierearmen Zugang zu Hochschulen hinsichtlich der Bildungsbiografien von höher- und hochqualifizierten Drittstaatsangehörigen mit pädagogischen Bildungsqualifikationen bzw. Bildungszielen
  • Aufstellung bundeseinheitlicher Standards für ihre gezielte Beratung und Weiterbildung
  • Etablierung einer Landesstelle in Hessen und im Rhein-Main-Gebiet mit Schwerpunkt ‚Bildung und Beratung für höher qualifizierte Migrant*innen mit einer Pädagogischen Bildungsorientierung' 

Für 2028 ist eine bundesweite Fachtagung geplant, die diese Themen wissenschaftlich beleuchten soll und Fachaustausch über die regionalen Grenzen hinweg fördert. 

Falls Sie an Vernetzung interessiert sind, kontaktieren Sie gerne Thea Santangelo unter santangelo@em.uni-frankfurt.de oder 069 798 36787.

Das Kontaktstudium wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) der Europäischen Union sowie vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) aus Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) finanziell gefördert.

Abgeschlossene Forschungsprojekte:

Widerständige Frauen? Schriftliche Artikulationen rassistischer Diskriminierungserfahrungen in Bildungsinstitutionen und ihre biographische Bedeutsamkeit

Projektleitung

Dr. Merle Hinrichsen

Betül Karakoç

Saskia Terstegen

Förderung:
Förderung „Kleine Gender-Projekte“, Goethe-Universität Frankfurt

Projektmitarbeit:
Alina Dohmen

Dauer:
16.02.2021-15.02.2022

Stichworte:
Schule, Rassismus, Gender, Biographie, Social Media, Widerstand

Projektbeschreibung
Das Projekt „Widerständige Frauen?“ fokussiert rassistische Diskriminierungserfahrungen von als Frauen* positionierten Subjekten in Bildungsinstitutionen und betrachtet schriftliche Formen ihres Widerstands. Im Mittelpunkt dieser Betrachtung stehen Posts in sozialen Medien (Twitter, Instagram, etc.) sowie Blogeinträge. Ziel ist es, die jeweils für die Diskriminierung von Frauen* in Schule und Hochschule relevanten Diskurse in ihrer Verschränkung mit Positionierungen zu rekonstruieren und deren biographische Bedeutsamkeit zu untersuchen. In den Blick genommen wird, wie, wann, wo und unter welchen Umständen marginalisierte Frauen, Widerstand schreiben', welchen biographischen Sinn sie mit der jeweiligen Form des Widerstands verknüpfen und welche Relevanz dieser für ihre gegenwärtige Positionierung erhält.

VERSA – Veränderungen durch Schule auf Distanz?

Projektleitung:

Prof. Dr. Barbara Asbrand

Prof. Dr. Merle Hummrich

Prof. Dr. Mirja Silkenbeumer

Förderung:
Corona-Fonds der Goethe-Universität

Projektmitarbeit:
Mona Pieroth

Dauer:
16.05.2021-15.11.2022

Stichworte:
Homeschooling, Distanzlernen, Social Distancing, Individuation, Schule, Unterricht, Beratung und Unterstützung

Projektbeschreibung
Das Projekt „Veränderungen durch Schule auf Distanz?“ (VERSA) untersucht die Bedeutung der Corona-Pandemie für Kinder und Jugendliche in sozialer Hinsicht und fragt aus erziehungswissenschaftlicher Sicht danach, wie sich die schulische Sozialisation unter Bedingungen von Social Distancing für Schüler*innen verändert: Was bedeutet es für die Schule als Sozialisationsinstanz und als Bildungsinstitution, für pädagogische Beziehungen und für die Peer-Beziehungen, dass lerngruppenübergreifende Angebote, Sport und Musik nicht stattfinden, dass in Klassenräumen und auf dem Schulhof Abstand zu halten ist, und dass die Mimik der Gegenüber wegen der Masken nicht vollständig wahrgenommen werden kann? Untersucht werden drei Teilfragen:

  • Welche Auswirkungen haben die Maßnahmen des Social Distancing auf die Beziehungen zwischen erwachsenen Professionellen (Lehrkräfte, Sozialpädagog*innen) und Schüler*innen, auf die Interaktion im Unterricht und andere pädagogische Settings wie Beratung und Förderung?
  • Wie erleben Schüler*innen sich selbst als Akteure in Beziehungen zu Gleichaltrigen unter den veränderten kontextuellen und situativen Rahmungen (psychosozial, emotional und körperlich)?
  • Welche Bedeutung haben im Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie Mechanismen sozialer Ungleichheit und psychosoziale Belastungen der Schüler*innen?
Globale Verantwortung. Internationalisierung und Interkulturalität in der Schule (Robert-Bosch-Stiftung)

Ein Kooperationsprojekt mit der Europa-Universität Flensburg.

Projektleitung:  

Prof. Dr. Merle Hummrich

Projektmitarbeit: 

Dr. Merle Hinrichsen

Dr. Paula-Yolibeth Paz Matute

Förderung: 
Robert Bosch Stiftung

Dauer: 
01.08.2017 – 31.08.2021

Stichworte:
Internationalisierung, Interkulturalität, ethnische Diversität, Schulkultur, Möglichkeitsräume der Teilhabe, rassismuskritische Schulforschung

Projektbeschreibung:


In der sich globalisierenden Bildungslandschaft wird Internationalität ganz unterschiedlich diskutiert. Einerseits gilt es als biografische Chance, internationale Erfahrungen gemacht zu haben. Schulen - vor allem exklusivere Schulen - werben mit den Möglichkeiten, die sich Schüler*innen eröffnen, die an Austausch- und Internationalisierungsprogrammen teilnehmen. Andererseits wird mit der Diversität an Schulen, Internationalität gewissermaßen in die Schulen getragen. Aufgrund der Bildungssegregation sind die Überschneidungen zu den erstgenannten jedoch recht gering. Dazwischen platzieren sich die Schulen, die mit Blick auf Verantwortung eine Auseinandersetzung mit der globalisierten Weltordnung anstreben - etwa UNESCO-Schulen.  Das Projekt zielt darauf, den Zusammenhang von Schule und globaler Verantwortung zu untersuchen. Fokussiert wird die Frage, wie Schulen Internationalisierung umsetzen und dabei dem Umgang mit Vielfalt gerecht werden, kurz: wie sie sich im oben genannten Feld verorten. 

EDUSPACE - Schule und ethnische Differenzierung in Deutschland und den USA (DFG-Projekt)

Projektleitung: 

Prof. Dr. Merle Hummrich

Projektmitarbeit: 

Astrid Hebenstreit-Seipt

Saskia Terstegen

Prof. Dr. Dorothee Schwendowius

Förderung: 
Das Projekt wird gefördert von der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG)

Dauer:
01.10.2015 - 30.09.2019

Stichworte: 
Migration

Projektbeschreibung:
Obwohl die Organisationsstrukturen der Bildungssysteme in Deutschland und den USA Ähnlichkeiten aufweisen, haben sich zwei sehr unterschiedliche Schulsysteme herauskristallisiert. Dies hat auch eine Bedeutung für die Möglichkeit der Teilhabe. Das Projekt EDUSPACE untersucht die Teilhabemöglichkeiten am Beispiel von Migration in Deutschland und den USA, weil beide einerseits als moderne Gesellschaften prinzipiell herausgefordert sind, mit migrationsbedingter Vielfalt umzugehen, sie dafür andererseits aber sehr unterschiedliche Wege im Umgang damit finden.

Methodisch schließt das Projekt an grundlegende Erkenntnisse einer rekonstruktiven Forschungsmethodologie an, die Kulturvergleich als Weg begreift, maximal kontrastierende Fälle pädagogischen Handelns zu finden. Deutschland und die USA haben zwar beide föderale Bildungssysteme, unterscheiden sich aber hinsichtlich der historischen Entwicklung im Umgang mit Differenz gerade hinsichtlich der Dimension Migration. Dies lässt sich an zahlreichen Ausdrucksgestalten des schulischen Handelns in Bezug auf Differenz/Migration nachvollziehen. Um diese Ausdrucksgestalten in eine systematische Perspektive einzurücken, geht das Projekt qualitativ-mehrebenenanalytisch vor und bezieht als Daten Gesetzestexte, Mission Statements, Homepages von Einzelschulen, Schulleiter*inneninterviews, Lehrer*inneninterviews und Unterricht ein.

An vier Schulen (zwei deutschen und zwei amerikanischen) wird über zwei Wochen die Praxis des schulischen Umgangs mit Teilhabe und Zugehörigkeit beobachtet und aufgezeichnet. Nach der Transkription der Unterrichtssequenzen werden die Daten rekonstruiert und kontrastiert.


Aufgrund sich unterscheidender funktionaler Logiken von „Leistung“ und „Inklusion“, angesichts des nach Leistung differenzierenden Schulsystems sowie einer verstärkten Leistungsorientierung und -messung können „Inklusion“ und „Leistung“ in ein Spannungsverhältnis zueinander geraten. Aus sozialkonstruktivistischer Perspektive ist hierbei „Leistung“ nicht einfach gegeben, sondern wird in der Schule hergestellt und ist verwoben mit verschiedenen sozialen Differenzkategorien. Das ReLInk-Projekt kennzeichnet ein Forschungs- und Entwicklungsdesign: In der Forschungsphase wurde im Rahmen einer qualitativen Studie an je zwei Gesamtschulen und Gymnasien fokussiert, wie Leistung und leistungsbezogene Differenz hergestellt und bearbeitet werden. Daran anschließend wurden in der Forschungs- und Entwicklungsphase kasuistische Materialien entwickelt und in der Aus- und Fortbildung erprobt. Zudem erfolgten auf dieser Basis konzeptionelle Überlegungen für eine längerfristige schulinterne Lehrer*innenfortbildung (SchiLf) zum reflexiven Umgang mit Leistung in inklusiven Schulen.


Arndt, A.-K., Becker, J., Lau, R., Lübeck, A., Heinrich, M., Löser, J. M. et al. (2022). Reflexion im Kontext von Leistung und Inklusion. Ein Ansatz zur Professionalisierung in einem spannungsreichen Feld. In D. Lutz, J. Becker, F. Buchhaupt, D. Katzenbach, A. Strecker & M. Urban (Hrsg.), Qualifizierung für Inklusion. Sekundarstufe (S. 233–248). Münster: Waxmann. https://doi.org/10.31244/9783830995142


Arndt, A.-K., Becker, J., Lau, R., Lübeck, A., Heinrich, M., Löser, J. M. et al. (2021). Das Spannungsverhältnis von Inklusion und Leistung als Reflexionsimpuls. Konzepte und Materialien für die Lehrer*innenaus- und -fortbildung [Themenheft]. DiMaWe – Die Materialwerkstatt, 3(2). Verfügbar unter: https://www.dimawe.de/index.php/dimawe/issue/view/339

mit * markierte Beiträge sind reviewte Beiträge

2022

Arndt, A.-K., Becker, J., Lau, R., Löser, J. M., Lübeck, A., Urban, M. & Werning, R. (2022). Reflexion als soziale Praxis. Sequenzanalytische praxisreflexive Kasuistik in Fortbildungen mit Lehrkräften am Beispiel des Spannungsverhältnisses von Leistung und Inklusion. In C. Reintjes & I. Kunze (Hrsg.), Reflexion und Reflexivität in Unterricht, Schule und Lehrer:innenbildung (S. 261–276). Bad Heilbrunn: Klinkhardt. https://doi.org/10.35468/5969*

Arndt, A.-K., Becker, J., Löser, J. M., Urban, M., & Werning, R. (2022). Kategorisierung in (Selbst-)Thematisierungen von Schüler*innen in der inklusiven Sekundarstufe. In T. Müller, C. Ratz, R. Stein, & C. Lüke (Hrsg.), Sonderpädagogik – zwischen Dekategorisierung und Rekategorisierung (S. 348–358). Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

Becker, J. & Urban, M. (2022). Emotionale und soziale Entwicklung zwischen den Prozesslogiken von Inklusion und Leistung. Zur Konstruktion und Bearbeitung störenden Verhaltens in der inklusiven Schule. In R. Thümmler & S. Leitner (Hrsg.), Die Macht der Ordnung. Perspektiven auf Veranderung in der Pädagogik (S. 142–157). Weinheim: Beltz Juventa.*

Urban, M. (2022). Zur Bedeutung des schulischen Leistungsdispositivs für die Ausdifferenzierung und das Überdauern des Förderschwerpunktes emotionale und soziale Enwticklung – eine systemtheoretische Reflexion. In B. Amrhein & B. Badstieber (Hrsg.), (Un-)mögliche Perspektiven auf Verhalten in der Schule. Theoretische, empirische und praktische Beiträge zur De- und Rekonstruktion des Förderschwerpunkts Emotionale und Soziale Entwicklung (S. 77–95). Weinheim: Beltz Juventa.


2021

Arndt, A.-K., Becker, J., Löser, J. M., Urban, M. & Werning, R. (2021). Inklusion und Leistung im Kontext von Optimierung: Relevanz von und Umgang mit sozialen Vergleichsprozessen in inklusiven Settings. Sonderpädagogische Förderung heute, 66 (2), 117–129.*

Arndt, A.-K, Becker, J., Köhler S.-M., Löser, J. M., Urban, M. & Werning, R. (2021). Perspektiven von Schüler*innen auf das „Rausgehen“ als gemeinsamer Reflexionsimpuls. Lehrkonzeption für eine digitale (lehramtsübergreifende) Fallarbeit. HLZ – Herausforderung Lehrer*innenbildung, 4 (1), 135–157. https://doi.org/10.11576/hlz-4045*

Arndt, A.-K., Becker, J., Lau, R., Lübeck, A., Heinrich, M., Löser, J. M., Urban, M. & Werning, R. (Hrsg.). (2021). Das Spannungsverhältnis von Inklusion und Leistung als Reflexionsimpuls. Konzepte und Materialien für die Lehrer*innenaus- und -fortbildung. Themenheft in der DiMaWe – Die Materialwerkstatt, 3 (2). Verfügbar unter: https://www.dimawe.de/index.php/dimawe/issue/view/339*

Arndt, A.-K., Becker, J., Löser, J. M., Urban, M. & Werning, R. (2021). Leistung und Inklusion. Eine Einladung zur Reflexionspause. DiMaWe – Die Materialwerkstatt, 3 (2), 1–16. https://doi.org/10.11576/dimawe-4124*

Heinrich, M. (2021). Vom Ende der Schulentwicklung als Qualitätsentwicklung? Ein persönlicher Rückblick auf die Schulentwicklungsdebatte der letzten zwanzig Jahre und ein Plädoyer für eine professionssensible Schulentwicklung. In A. Moldenhauer, B. Asbrand, M. Hummrich, & T.-S. Idel (Hrsg.), Schulentwicklung als Theorieprojekt. Forschungsperspektiven auf Veränderungsprozesse von Schule (S. 291–313). Wiesbaden: Springer VS.*

Heinrich, M. (2021). Zur Eigenlogik des Vermessens im Spannungsfeld von Leistung und Inklusion. Ein Essay zum Zusammenhang von kriterialer, asozialer und pseudoindividueller Bezugsnorm in Notengebung und Leistungsmessung im Bildungssystem. In: D. Kemethofer, J. Reitinger & K. Soukup-Altrichter (Hrsg.), Vermessen? Zum Verhältnis von Bildungsforschung, Bildungspolitik und Bildungspraxis (S. 243–260). Münster: Waxmann.*

Lau, R., Arndt, A.-K., Becker, J., Heinrich, M., Löser, J. M., Lübeck, A. et al. (2021). Reflexionsimpulse im Schnittfeld von Professionalisierung und Schulentwicklung. Konzeptuelle Überlegungen zur sequenzanalytischen praxisreflexiven Kasuistik im Rahmen einer schulinternen Fortbildung zu Leistung und Inklusion. DiMaWe – Die Materialwerkstatt, 3 (2), 73–100. https://doi.org/10.11576/dimawe-4130*

Lau, R. & Lübeck, A. (2021). „Drinnen“ oder „Draußen“: Exklusion von Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf aus „inklusiven“ Lerngruppen. DiMaWe – Die Materialwerkstatt, 3 (2), 49-59. https://doi.org/10.11576/dimawe-4128*

Lau, R. & Lübeck, A. (2021). Notengebung auf Wunsch? Zieldifferente Leistungsbewertung im Spannungsfeld von (vermuteten) Bedürfnissen und realen Konsequenzen. DiMaWe – Die Materialwerkstatt, 3 (2), 38-48. https://doi.org/10.11576/dimawe-4127*

Lau, R. & Lübeck, A. (2021). „Wie komme ICH eigentlich zu einer Note?" Ein Fortbildungssetting zur Reflexion von Leistungsbewertung im Schulalltag. DiMaWe – Die Materialwerkstatt, 3 (2), 17-26. https://doi.org/10.11576/dimawe-4125*

Lau, R. & Lübeck, A. (2021). „Wie kommen WIR eigentlich zu einer Note?" Ein Fortbildungssetting zur Reflexion professionsbezogener Konzepte zur Leistungsbewertung in inklusiven Lerngruppen. DiMaWe – Die Materialwerkstatt, 3 (2), 27-37. https://doi.org/10.11576/dimawe-4126*

Lübeck, A. & Lau, R. (2021). Reflexion als Kernelement von Lehrer*innenfortbildungen. Erprobung und Evaluation von „sequenzanalytischer praxisreflexiver Kasuistik" als neues Fortbildungsformat. DiMaWe – Die Materialwerkstatt, 3 (2), 60-72. https://doi.org/10.11576/dimawe-4129*

Urban, M., Werning, R., Löser, J. M., Heinrich, M., Becker, J., Arndt, A.-K., Lau, R. & Lübeck, A. (2021). Reflexion, Leistung & Inklusion – Qualifizierungserfordernisse für einen reflexiven Umgang mit Leistung in der inklusiven Sekundarstufe (ReLInk). Schlussbericht im Rahmen der Richtlinie zur Förderung der Forschung zu “Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte für inklusive Bildung". Frankfurt am Main. https://doi.org/10.2314/KXP:1820647803.


2020

Becker, J., Arndt, A.-K., Löser, J. M., Urban, M. & Werning, R. (2020). Schule oder Wohlfahrtsverein? Positionierungen von Lehrkräften zur Leistungsbewertung im inklusiven Unterricht am Beispiel der Frage der (Nicht-)Versetzung. Zeitschrift für Inklusion (4). Verfügbar unter: https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/575*

Urban, M., Becker, J., Arndt, A.-K., Löser, J. M. & Werning, R. (2020). Leistung als Integrationsmodus? Ein inklusionspädagogischer Beitrag zur Bildungsforschung. In M. Grosche, J. Decristan, K. Urton, N. Jansen, G. Bruns & B. Ehl (Hrsg.), Sonderpädagogik und Bildungsforschung – Fremde Schwestern? (S. 81–85). Bad Heilbrunn: Klinkhardt.


2019

Arndt, A., Becker, J., Löser, J. M., Urban, M. & Werning, R. (2019). „Regelschüler“ und „Inklusionskinder“. Zur Frage nach leistungsbezogenen Differenzsetzungen in der inklusiven Sekundarstufe. In G. Ricken & S. Degenhardt (Hrsg.), Vernetzung, Kooperation, Sozialer Raum – Inklusion als Querschnittaufgabe (S.239-243). Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

Asbrand B., Demmer, C., Heinrich, M. & Martens, M. (2019). Praxisforschung revisited – zum Potenzial rekonstruktiver Zugänge. Eine Bestandsaufnahme und eine Ideenskizze für ein Netzwerk „Qualitativ-rekonstruktive Schulforschung und Schulentwicklung“. WE_OS- Jahrbuch, 2 (1), 42–54. https://doi.org/10.4119/we_os-3185*

Golus, K., Heinrich, M., Lübeck, A. & Otto, J. (2019). Der Beitrag der Universitäten zur Lehrerfortbildung. Forschende Grundhaltung und Fallarbeit als mögliche Professionalisierungsbeiträge in einer phasenübergreifenden Lehrerbildung – Konzepte, Fallanalysen, Beispiele. In B. Groot-Wilken & R. Koerber (Hrsg.), Nachhaltige Professionalisierung für Lehrerinnen und Lehrer. Ideen, Entwicklungen, Konzepte. Bielefeld: wbv.

Heinrich, M. (2019). Zur Paradoxie der Inklusionsgleichheit. Oder: Was ein Gymnasiallehrer von einem Sonderpädagogen lernen kann. In M. Hartmann, M. Hummel, M. Lichtblau, J. Löser, S. Thoms (Hrsg.), Facetten inklusiver Bildung. Nationale und internationale Perspektiven auf die Entwicklung inklusiver Bildungssysteme. (S. 217-228) Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

Heinrich, M. & Klewin, G. (2019). Evidenzbasierte Steuerung ohne „Evidenztransfer“? Zum Problem der mangelnden Professionssensibilität des Programms der Evidenzbasierung sowie den Chancen und Grenzen von Praxisforschung als Alternative oder Ergänzung. In C. Schreiner, C. Wiesner, S. Breit, P. Dobbelstein, M. Heinrich, & U. Steffens (Hrsg.), Praxistransfer Schul- und Unterrichtsentwicklung (S. 61–77). Münster: Waxmann.

Heinrich, M. & Köhler, S.-M. (2019). Schulreformen als Transformationsdruck für den Habitus? Untersuchungen zum Gymnasiallehrerhabitus im Spannungsfeld von Selektion und Inklusion. In R.-T. Kramer & H. Pallesen (Hrsg.), Lehrerhabitus. Theoretische und empirische Beiträge zu einer Praxeologie des Lehrerberufs. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

Heinrich, M., Lütje-Klose, B. & Streblow, L. (2019). Zwischen funktionaler Vernetzung und ressourcenorientierter Gemeinschaft. In G. Ricken & S. Degenhardt (Hrsg.), Vernetzung, Kooperation, Sozialer Raum – Inklusion als Querschnittaufgabe (S. 109-115). Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

Lau, R., Heinrich, M. & Lübeck, A. (2019). Professionalisierung in Spannungsfeldern von Inklusion durch Fortbildung. Transferaktivitäten zu einem Forschungsdesiderat. WE_OS Jahrbuch, 2, 82-99. https://doi.org/10.4119/we_os-3188*


2018

Frohn, J. & Heinrich, M. (2018). Inkompetente Kompetenzorientierung? Mangelnde Akzeptanz der Kompetenzorientierung und Konsequenzen für die Lehrkräftebildung. DDS – Die Deutsche Schule, 110 (2), 65-74.

Heinrich, M. & te Poel, K. (2018).  Integration durch Leistung als „Inklusionsfalle“. Governanceanalytische Konsequenzen eines nicht-inklusiven Bildungsmonitorings zur Evaluation der Umsetzung der UN-BRK. In M. Walm, T. Häcker, F. Radisch, & A. Krüger (Hrsg.), Empirisch-pädagogische Forschung in inklusiven Zeiten Konzeptualisierung, Professionalisierung, Systementwicklung (S. 253-268). Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

Urban, M., Becker, J., Werning, R., Löser, J., Arndt, A.-K. & Heinrich, M. (2018). Reflexion, Leistung & Inklusion. Qualifizierungserfordernisse für einen reflexiven Umgang mit Leistung in der inklusiven Sekundarstufe. WE_OS Jahrbuch1, 84-105. https://doi.org/10.4119/we_os-1109*

2022

Becker, Jonas; Arndt, Ann-Kathrin; Löser, Jessica M.; Urban, Michael & Werning, Rolf (2022). Die einen drinnen, die anderen draußen – Grenzziehungen in der äußeren Differenzierung aus Schüler:innensicht. Vortrag im Rahmen der Arbeitsgruppe „Grenzziehungen zwischen Regel- und Sonderpädagogik in inklusiven Kontexten“. DGfE-Kongress. Bremen/digitale Veranstaltung, 13.-16.03.2022.

 

2021

Becker, Jonas; Gasterstädt, Julia; Helbig, Jana & Urban, Michael (2021). Diskursive und organisationale Konstruktionen von Verhaltensstörungen. Empirische Zugänge zur funktionalen Bedeutung der Therapeutisierung, Normalisierung und Exklusion störenden Verhaltens. Vortrag im Rahmen der Tagung „Schule und Pathologisierung“. Universität Kassel. Kassel/digitale Veranstaltung, 11.11.2021

Arndt, Ann-Kathrin; Becker, Jonas; Löser, Jessica M.; Urban, Michael & Werning, Rolf (2021). Leistungsbezogene Differenzsetzungen in der inklusiven Sekundarstufe. Ergebnisse einer qualitativen Studie an Gesamtschulen und Gymnasien. Vortrag im Rahmen der 56. Jahrestagung der Sektion Sonderpädagogik in der DGfE. Thema: „Sonderpädagogik - zwischen Dekategorisierung und Rekategorisierung“. Würzburg/digitale Veranstaltung, 01.10.2021.

Köhler, Sina-Mareen; Werning, Rolf; Arndt, Ann-Kathrin & Petre, Evelyn (2021), Fallbasierte Arbeit zu Fragen inklusiver Bildung - Eine universitätsübergreifende digitale Kooperation von Studierenden des allgemeinen und sonderpädagogischen Lehramtes. Vortrag im Rahmen der Tagung „Inklusion Digital! Chancen und Herausforderungen inklusiver Bildung im Kontext von Digitalisierung“. Universität zu Köln. Köln/digitale Veranstaltung, 30.09.2021.

Arndt, Ann-Kathrin; Becker, Jonas; Heinrich, Martin; Lau, Ramona; Löser, Jessica M.; Lübeck, Anika; Urban, Michael & Werning, Rolf (2021). Professionalisierung von Lehrkräften für den reflexiven Umgang mit Leistung in der inklusiven Sekundarstufe: Empirische Ergebnisse zur schulischen Praxis und Fortbildung. Symposium des Verbundprojektes ReLInk im Rahmen der Jahrestagung der DGfE-Sektion Schulpädagogik. Thema: „Reflexion & Reflexivität in Unterricht, Schule & Lehrer*innenbildung. Osnabrück/digitale Veranstaltung, 24.09.2021.

Arndt, Ann- Kathrin; Löser, Jessica M. & Werning, Rolf (2021). Reflexionsanforderungen in Formaten der ‚Selbsteinschätzung‘ – Herstellung von ‚Leistung‘ in Gesprächen von Lehrkräften, Eltern und Schüler*innen. Vortrag im Rahmen des Symposiums „Professionalisierung von Lehrkräften für den reflexiven Umgang mit Leistung in der inklusiven Sekundarstufe: Empirische Ergebnisse zur schulischen Praxis und Fortbildung“. Jahrestagung der DGfE-Sektion Schulpädagogik. Thema: „Reflexion & Reflexivität in Unterricht, Schule & Lehrer*innenbildung. Osnabrück/digitale Veranstaltung, 24.09.2021.

Becker, Jonas & Urban, Michael (2021). Leistung und Leistung und Leistungsdifferenz in der inklusiven Sekundarstufe als Reflexionsfokus: Prozess- und systembezogene Dimensionen von Reflexion in der Schule. Vortrag im Rahmen des Symposiums „Professionalisierung von Lehrkräften für den reflexiven Umgang mit Leistung in der inklusiven Sekundarstufe: Empirische Ergebnisse zur schulischen Praxis und Fortbildung“. Jahrestagung der DGfE-Sektion Schulpädagogik. Thema: „Reflexion & Reflexivität in Unterricht, Schule & Lehrer*innenbildung. Osnabrück/digitale Veranstaltung, 24.09.2021.

Lau, Ramona (2021). Reflexionspause! – oder: Reflektives Probehandeln in Lehrerfortbildungen durch praxisreflexive Kasuistik. Vortrag im Rahmen des Symposiums „Professionalisierung von Lehrkräften für den reflexiven Umgang mit Leistung in der inklusiven Sekundarstufe: Empirische Ergebnisse zur schulischen Praxis und Fortbildung“. Jahrestagung der DGfE-Sektion Schulpädagogik. Thema: „Reflexion & Reflexivität in Unterricht, Schule & Lehrer*innenbildung. Osnabrück/digitale Veranstaltung, 24.09.2021.

Lübeck, Anika (2021). Nach der Fortbildung ist vor der Fortbildung: Erste Ergebnisse der rekonstruktiven Evaluation des reflexiven Fortbildungsformats. Vortrag im Rahmen des Symposiums „Professionalisierung von Lehrkräften für den reflexiven Umgang mit Leistung in der inklusiven Sekundarstufe: Empirische Ergebnisse zur schulischen Praxis und Fortbildung“. Jahrestagung der DGfE-Sektion Schulpädagogik. Thema: „Reflexion & Reflexivität in Unterricht, Schule & Lehrer*innenbildung. Osnabrück/digitale Veranstaltung, 24.09.2021.

Arndt, Ann-Kathrin; Becker, Jonas; Löser, Jessica M.; Urban, Michael & Werning, Rolf (2021). Secondary Students’ Perspectives on Pull-out Situations and (Achievement-related) Difference in Inclusive Secondary Schools – Results from a Qualitative Study and Impulses for Cased-based Teacher Education. Vortrag im Rahmen der European Conference on Educational Research (ECER). Thema: “Education and Society, expectations, prescriptions, reconciliations”. Université de Genève. Genf/ digitale Veranstaltung, 06.09.2021.

Arndt, Ann-Kathrin & Becker, Jonas (2021). Leistung in der inklusiven Sekundarstufe. Spannungsfelder und Reflexionsimpulse. Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe „Forum Schule im Spannungsfeld von Leistungsgesellschaft und Inklusion“. Friedrich-Schiller-Universität Jena. Jena/ digitale Veranstaltung, 04.05.2021. Verfügbar unter: https://www.db-thueringen.de/receive/dbt_mods_00048707 (Abrufdatum 18.05.2021).

Becker, Jonas; Lau, Ramona; Lübeck, Anika; Arndt, Ann-Kathrin; Heinrich, Martin; Löser, Jessica M.; Urban, Michael & Werning, Rolf (2021). Reflexion, Leistung und Inklusion. Ein Ansatz für die fallorientierte Aus- und Fortbildung von Lehrkräften. Videovortrag im Rahmen der Abschlussveranstaltung der Förderrichtlinie „Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte für inklusive Bildung“. Goethe-Universität Frankfurt. Berlin/ digitale Veranstaltung, 19.02.2021.

Arndt, Ann-Kathrin; Becker, Jonas; Heinrich, Martin; Lau, Ramona; Löser, Jessica M.; Lübeck, Anika; Urban, Michael & Werning, Rolf (2021). Reflexion, Leistung und Inklusion. Ergebnisse eines Forschungs- und Entwicklungsprojektes. Vortrag im Rahmen der Abschlussveranstaltung der Förderrichtlinie „Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte für inklusive Bildung“. Goethe-Universität Frankfurt. Berlin/ digitale Veranstaltung, 18.02.2021.

 

2020

Becker, Jonas; Arndt, Ann-Kathrin; Löser, Jessica M.; Urban, Michael & Werning, Rolf (2020). Inklusive Bildung trifft auf Widerspruch – Leistung und Inklusion in der inklusiven Sekundarstufe. Vortrag und Vorstellung des Professionalisierungskonzepts im Rahmen des 5. Fachgespräch zur Lehrer*innenbildung für die inklusive Schule der Arbeitsstelle für Diversität und Unterrichtsentwicklung - Didaktische Werkstatt. Thema: „Anspruch und Wirklichkeit inklusiver Beschulung im Kontext von Leistungsbewertung und Selektion“. Goethe-Universität Frankfurt. Frankfurt/ digitale Veranstaltung, 03.12.2020.

Arndt, Ann-Kathrin; Becker, Jonas; Löser, Jessica M.; Urban, Michael & Werning, Rolf (2020). Differente Optimierungsvorstellungen im Kontext von Inklusion: Herstellung von Leistungsdifferenz im Unterricht an Gesamtschulen und Gymnasien. Vortrag im Rahmen der 55. Jahrestagung der Sektion Sonderpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE). Thema: „Teilhabe in allen Lebensbereichen? Ein Blick zurück und nach vorn“. Universität zu Köln. Köln/ digitale Tagung, 11.09.2020.

Lau, Ramona & Lübeck, Anika (2020). Reflexion: Leistung und Inklusion. Vortrag im Rahmen des Symposiums Irritation – Reflexion – (Fort)Bildung? Fallbasierte Fortbildungen für die inklusive Schule (Chair/Moderation: Rolf Werning) auf der 34. Tagung der Integrations- und Inklusionsforscher*innen (IFO). Thema: „Grenzen.Gänge.Zwischen.Welten“. Universität Wien. Wien, 27.02.2020.

Heinrich, Martin & Lau, Ramona (2020). Reflexion, Leistung & Inklusion. Qualifizierungserfordernisse für einen reflexiven Umgang mit Leistung in der inklusiven Sekundarstufe (ReLInk). Vortrag und Workshop im Rahmen des Gemeinsamen Fachtags der BMBF-Projekte in der Förderlinie “Qualifizierung des pädagogischen Fachpersonals für inklusive Bildung”. Universität Bielefeld. Bielefeld, 31.01.2020.

 

2019

Arndt, Ann-Kathrin & Becker, Jonas (2019). Differenzkonstruktionen im Kontext inklusiver Bildung. Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe >>mittwochs um vier<< der LeibnizWerkstatt. Leibniz Universität Hannover. Hannover, 11.12.2019.

Heinrich, Martin (2019). Pädagogische Professionalität: Das Verhältnis von gesellschaftlicher und wissenschaftlicher Qualität im Bildungsprozess von Lehrerinnen und Lehrern und Lehrerarbeit. Vortrag auf der Tagung: „Lehrer*innenbildung zwischen Schools of Education, Quereinstieg und Qualitätsoffensive“. PH Freiburg. Freiburg, 23.11.2019.

Heinrich, Martin (2019). Multiparadigmatische Lehrer*innen-Bildung: Reflexionsanlässe in einer multiparadigmatischen Lehrer*innenbildung. Vortrag auf den „Aachener Bildungsgesprächen“. RWTH Aachen. Aachen, 20.11.2019

Arndt, Ann-Kathrin; Becker, Jonas; Löser, Jessica M.; Urban, Michael & Werning, Rolf (2019). Inklusion und Leistung. Theoretische Impulse zum Begriffsverständnis und Beispiele zu deren empirischer Konkretionen. Vortrag in der Arbeitsgruppe „Reflexive Inklusionsforschung“ auf der Tagung des Metavorhabens im Rahmen der Symposien der Förderrichtlinie Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte für die inklusive Bildung”. Thema: „Transfer, Nutzung und Relationen von Wissenschaft und Praxis in den Bildungsbereichen”. Goethe-Universität Frankfurt. Frankfurt am Main, 01.10.2019.

Heinrich, Martin (2019). Inklusion und/oder Leistung? Die gesellschaftlichen Funktionen von Schule zur Seite des Subjekts“. Versuch einer Antwort auf die Frage: „Wohinein“ soll inkludiert werden und vor welchem normativen Horizont, welchen Zielvorstellungen, welchem Gesellschaftsverständnis ist das überhaupt anzustreben? Vortrag in der Arbeitsgruppe „Reflexive Inklusionsforschung“ auf der Tagung des Metavorhabens im Rahmen der Symposien der Förderrichtlinie Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte für die inklusive Bildung”. Thema: „Transfer, Nutzung und Relationen von Wissenschaft und Praxis in den Bildungsbereichen”. Goethe-Universität Frankfurt. Frankfurt am Main, 01.10.2019.

Becker, Jonas; Urban, Michael; Arndt, Ann-Kathrin; Löser, Jessica M. & Werning, Rolf (2019). Leistung als Integrationsmodus? Ein inklusionspädagogischer Beitrag zur Bildungsforschung. Vortrag auf der 54. Jahrestagung der Sektion Sonderpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE). Thema: „Sonderpädagogik und Bildungsforschung. Fremde Schwestern?“. Bergische Universität Wuppertal. Wuppertal, 26.09.2019.

Arndt, Ann-Kathrin; Löser, Jessica M.; Becker, Jonas; Urban, Michael & Werning, Rolf (2019). Constructions of ´Achievement´ and ´at Risk´ in challenging Contexts – Results from a Qualitative Study on German Secondary Schools. Vortrag auf der 20. European Conference on Educational Research (ECER). Thema: „Education in an Era of Risk – the Role of Educational Research for the Future“. Universität Hamburg. Hamburg, 05.09.2019.

Heinrich, Martin (2019). Von Transaktionskosten zu Synergien im Kontext von Inklusion… Impulsvortrag auf der Tagung: „Wie weiter mit Inklusion? Moratorium, Nachbesserung, Umsteuerung“. Evangelische Akademie Loccum. Loccum, 28.06.2019.

Arndt, Ann-Kathrin; Becker, Jonas; Löser, Jessica M.; Urban, Michael & Werning, Rolf (2019). (Leistungsbezogene) Differenzsetzungen in der inklusiven Sekundarstufe. Ergebnisse einer qualitativen Studie zu Perspektiven von Schüler*innen. Vortrag auf der 33. Jahrestagung der Inklusionsforscher*innen (IFO). Thema: „Inklusion – Partizipation – Menschenrechte: Transformationen in die Teilhabegesellschaft? 10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention – Eine interdisziplinäre Zwischenbilanz“. Humboldt-Universität Berlin. Berlin, 20.02.2019.

 

2018

Heinrich, Martin (2018). Implementierung Kultureller Bildung in formalen, non-formalen und informalen Bildungssettings – offene Fragen an die Steuerung aus governanceanalytischer Perspektive. Vortrag auf der 27. EMSE-Tagung. Thema: „Kulturelle Schulentwicklung im Querschnitt von Schule, Kultur und Jugend – Was können Verwaltung, Forschung und Praxis voneinander lernen?“. Akademie für Kulturelle Bildung Remscheid. Remscheid, 19.12.2018.

Arndt, Ann-Kathrin; Becker, Jonas; Löser, Jessica M.; Urban, Michael & Werning, Rolf (2018). Reflexion, Leistung & Inklusion. Ergebnisse einer qualitativen Studie zum Verhältnis von Leistung und Inklusion in der inklusiven Sekundarstufe. Vortrag auf der 53. Arbeitstagung der Sektion Sonderpädagogik in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE). Thema: „Vernetzung, Kooperation, Sozialer Raum – Inklusion als Querschnittsaufgabe“. Universität Hamburg. Hamburg, 26.09.2018.

Becker, Jonas; Urban, Michael; Arndt, Ann-Kathrin; Löser, Jessica M. & Werning, Rolf (2018). Reflection, Achievement & Inclusion – Findings from a Research Project concerning Teacher Education for Inclusion in Germany. Vortrag auf der 19. European Conference on Educational Research (ECER). Thema: „Inclusion and Exclusion, Resources for Educational Research?“. Free University of Bozen- Bolzano, Italy. Bozen-Bolzano, 05.09.2018.

Arndt, Ann-Kathrin; Becker, Jonas; Löser, Jessica M.; Urban, Michael & Werning, Rolf (2018). Reflexion, Leistung & Inklusion – Qualifizierungserfordernisse für einen reflexiven Umgang mit Leistung in der inklusiven Sekundarstufe (ReLInk). Vortrag auf der Auftaktveranstaltung der Förderrichtlinie „Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte für inklusive Bildung“. Goethe-Universität Frankfurt. Frankfurt am Main, 13.07.2018.

Heinrich, Martin (2018). Multiprofessionalität zwischen Leistungsorientierung und Inklusionsanspruch… Konzepte der Fallarbeit zur Professionalisierung schulischen Personals. Vortrag im BiSED-Kolloquium der Universität Bielefeld zur BMBF-Förderlinie „Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte für inklusive Bildung“. Universität Bielefeld. Bielefeld 14.06.2018.

Heinrich, Martin & Otto, Johanna (2018). „Inklusion und Lehrer(fort-)bildung“. Konzepte zur Fallarbeit zur Professionalisierung von Individualisierung. Vortrag auf der 26. EMSE-Tagung. Thema: „Schul- und Unterrichtsentwicklung bei zunehmend heterogener Schülerschaft“. Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) Berlin. Berlin, 12.06.2018.

Heinrich, Martin (2018). Zwischen den Systemen - inklusive Schulentwicklung und Lehrerprofessionalisierung. Vortrag an der Universität Flensburg. Flensburg, 27.03.2018.

Heinrich, Martin (2018). Diskussionsbeitrag zur Arbeitsgruppe (II-24): „Was bewegt Inklusion? Inklusiver Unterricht aus schul- und sonderpädagogischer Perspektive“ auf dem DGfE Kongress. Thema: „Bewegungen“. Universität Duisburg-Essen. Duisburg, 21.03.2018.

Heinrich, Martin (2018). Multiperspektivische und multiparadigmatische inklusionsorientierte Lehre und Forschung für multiprofessionelle Settings. Vortrag im Rahmen des Programmworkshops „CHANcen GEstalten – Inklusionsorientierung in der Lehrerbildung als Impuls für Entwicklungsprozesse in Hochschulen“ der QLB. TU Dortmund. Dortmund, 19.02.2018.

Heinrich, Martin (2018). Schulische Inklusion und phasenübergreifende Lehrerbildung aus governanceanalytischer Perspektive. Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Theoretisch-fachdidaktische Zugänge zum Thema schulische Inklusion". Universität Bielefeld. Bielefeld, 25.01.2018.

 

2017

Heinrich, Martin (2017). Inklusive Schulentwicklung: Multiprofessionalität oder multiple Professionalität? Vortrag an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Freiburg, 28.10.2017.

Lau, Ramona; Becker Jonas & Lübeck, Anika (2020). Leistung durch Inklusion. Workshop zur Fortbildung für Lehrer_innen. Didaktische Werkstatt. Arbeitsstelle für Diversität und Unterrichtsentwicklung am Fachbereich Erziehungswissenschaften an der Universität Frankfurt am Main. Frankfurt am Main, 05.03.2020.

Lau, Ramona; Özbey, Zuhal (2020). Leistung durch Inklusion. Workshop auf der Fachtagung des Referats Jugendhilfe und Soziale Arbeit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen (GEW) „verschieden * gleich * gemeinsam. Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams“. Landgasthof Jeddinger Hof, Visselhövede/ Jeddingen, 20.02.2020.

Lau, Ramona; Arndt, Ann-Kathrin; Lübeck, Anika & Özbey, Zuhal (2020). Leistung durch Inklusion. Workshop zur Fortbildung für Lehrer_innen. Bielefeld School of Education (BiSEd). Bielefeld, 13.02.2020.

Lau, Ramona; Arndt, Ann-Kathrin; Lübeck, Anika (2020). Leistung durch Inklusion. Workshop zur Fortbildung für Lehrer_innen. Kompetenzzentrum für Lehrerfortbildung Hannover an der Leibniz School of Education. Hannover, 11.02.2020.

Lau, Ramona; Arndt, Ann-Kathrin & Lübeck, Anika (2020). Leistung durch Inklusion. Workshop zur Fortbildung für Lehrer_innen. Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg (LI). Hamburg, 04.02.2020.

Lau, Ramona; Becker Jonas & Lübeck, Anika (2020). Leistung durch Inklusion. Workshop zur Fortbildung für Lehrer_innen. Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM). Ludiwgsfelde-Struveshof, 30.01.2020.

Lau, Ramona; Becker, Jonas; Heinrich, Martin & Lübeck, Anika (2019). Leistung durch Inklusion. Workshop zur Fortbildung für Lehrer_innen. Universität Bielefeld. Bielefeld, 31.10.2019.

Arndt, Ann-Kathrin (2022). Collaboration between General and Special Education Teachers in the Context of Developing Inclusive Schools. Digitaler (asynchroner) Gastbeitrag und Reflexionsmaterial in der Veranstaltung International Perspectives on Diversity, Inclusive Education and Support Practices von Katrin Ehrenberg und Johanna Langenhoff. Leibniz Universität Hannover. WS 2021/22.

Becker, Jonas (2021). Leistung in der inklusiven Sekundarstufe: Verstehenszugänge zu grundlegenden Spannungsfeldern. Sitzung im Seminar EW-MA-4: Sonderpädagogische Praxis methodisch reflektieren – Behinderung im Spannungsfeld zwischen Inklusion und Exklusion. Unterschiedliche Forschungen im Vergleich bei Nebiye Hilal Şan. Goethe-Universität Frankfurt. Frankfurt, 07.07.2021 (digitale Veranstaltung).

Arndt, Ann-Kathrin; Köhler, Sina-Mareen; Werning, Rolf (2021). Hochschulübergreifendes Pilotprojekt “Fallbasierte Arbeit zu Fragen inklusiver Bildung – Eine digitale Kooperation von Studierenden des allgemeinen und sonderpädagogischen Lehramtes”. Gemeinsame Sitzungen des Seminars Lehren und Lernen im inklusiven (?) Schulsystem (Prof. Dr. Sina-Mareen Köhler, RWTH Aachen) und des Seminar Inklusion und Schulentwicklung – Nationale und Internationale Perspektiven (Prof. Dr. Rolf Werning, Leibniz Universität Hannover). Aachen und Hannover, Sommersemester 2021 (digitale Veranstaltung).

Becker, Jonas (2021). Leistung in der inklusiven Sekundarstufe: Verstehenszugänge zu grundlegenden Spannungsfeldern. Sitzung im Seminar 02.628.140 PS:Inklusion reflektieren. Über verstehende Zugänge in Forschung und Praxis bei Nadine Schallenkammer (Lehrbeauftragte Kita Frankfurt) und Felix Buchhaupt (Lehrbeauftragter Goethe-Universität Frankfurt). Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Mainz, 06.05.2021 (digitale Veranstaltung).

Arndt, Ann-Kathrin; Köhler, Sina-Mareen; Werning, Rolf (2020). Hochschulübergreifendes Pilotprojekt “Fallbasierte Arbeit zu Fragen inklusiver Bildung – Eine digitale Kooperation von Studierenden des allgemeinen und sonderpädagogischen Lehramtes”. Gemeinsame Sitzungen des Seminars Lehrendenhandeln im Kontext von Inklusion (Prof. Dr. Sina-Mareen Köhler, RWTH Aachen) und des Seminars Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Lernbeeinträchtigungen: internationale Forschungsbefunde und pädagogische Handlungsansätze (Prof. Dr. Rolf Werning, Leibniz Universität Hannover). Aachen und Hannover, Sommersemester 2020 (digitale Veranstaltung).

Heinrich, Martin (2020). Reflexion, Leistung & Inklusion. Einsatz der kasuistischen Materialien in der Vorlesung 250061:Einführung in die Schultheorie und Allgemeine Didaktik bei Prof. Dr. Martin Heinrich. AG 4 – Schulentwicklung und Schulforschung, Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld. Bielefeld, Sommersemester 2020 (asynchrone digitale Veranstaltung).

Löser, Jessica M. (2020). Reflexion, Leistung und Inklusion. Einsatz der kasuistischen Materialien im Seminar im Modul M.BW-WP.010: Gegenwärtige Herausforderungen für Schule und den Lehrer*innenberuf sowie im Seminar im Modul M.BW.500: Bildungsreform und Schulentwicklung. Arbeitsbereich Inklusiver gymnasialer Fachunterricht, Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Göttingen. Göttingen, 15.06.2020 und 22.06.2020 (digitale Veranstaltung).

Becker, Jonas (2020). Reflexion, Leistung & Inklusion. Qualifizierungserfordernisse für einen reflexiven Umgang mit Leistung in der inklusiven Sekundarstufe. Sitzung im Seminar BW-E/Sb4: Reflexion der Lehr-Lernenden-Interaktion als Bestandteil der Lehrerprofession bei Melanie Schubsky. Institut für Pädagogik der Sekundarstufe, Fachbereich Erziehungswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt. Frankfurt am Main, 06.02.2020.

Arndt, Ann-Kathrin & Werning, Rolf (2020). Reflexion, Leistung & Inklusion. Sitzung im Seminar J1/2: Aktuelle internationale Inklusionsforschung bei Prof. Dr. Rolf Werning. Institut für Sonderpädagogik, Philosophische Fakultät, Leibniz Universität Hannover. Hannover, 23.01.2020.

Becker, Jonas (2020). Reflexion, Leistung & Inklusion. Qualifizierungserfordernisse für einen reflexiven Umgang mit Leistung in der inklusiven Sekundarstufe. Sitzung im Seminar BW-D/Sb1: Pädagogisches Fallverstehen bei Dr. Christoph Leser. Institut für Pädagogik der Sekundarstufe, Erziehungswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt. Frankfurt am Main, 23.01.2020.

Becker, Jonas (2020). Reflexion, Leistung & Inklusion. Qualifizierungserfordernisse für einen reflexiven Umgang mit Leistung in der inklusiven Sekundarstufe. Sitzung im Seminar BW-B/Sb5: Wahrnehmung von Diversität und reflexiver Umgang mit Vielfalt und Verschiedenheit in Schule und Unterricht bei Sabine Bodenbender-Schäfer. Institut für Pädagogik der Sekundarstufe, Fachbereich Erziehungswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt. Frankfurt am Main, 16.01.2020.

Becker, Jonas & Krächan, Katharina (2019). Reflexion, Leistung & Inklusion. Qualifizierungserfordernisse für einen reflexiven Umgang mit Leistung in der inklusiven Sekundarstufe. Sitzung im Seminar L5-FOE-EH:II: Methoden der schulischen Erziehungshilfe bei Anna Hamer (geb. Stossun). Institut für Sonderpädagogik, Fachbereich Erziehungswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt. Frankfurt am Main, 12.12.2019.

Becker, Jonas & Krächan, Katharina (2019). Reflexion, Leistung & Inklusion. Qualifizierungserfordernisse für einen reflexiven Umgang mit Leistung in der inklusiven Sekundarstufe. Sitzung im Seminar BW-PS: Begleitseminar Praxissemester bei Melanie Schuster. Institut für Pädagogik der Sekundarstufe, Fachbereich Erziehungswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt. Frankfurt am Main, 20.11.2019.


Inklusion an Gemeinschaftsschulen

Förderung: Forschungsausschuss Europa-Universität Flensburg

Dauer: 2013 - 2014

Kollektive Orientierungen religiöser Migrantenjugendlicher

Förderung: Jacobs Foundation

Dauer: 2008 - 2009

Pädagogische Generationsbeziehungen in Familie und Schule

Förderung: DFG

Dauer: 2002 - 2008

Bildungsmöglichkeiten und -erschwernisse bei Migrantinnen der Zweiten Generation

Förderung: Landesbauftragte für Ausländerfragen, Rheinland-Pfalz

Dauer: 1998 - 2000