Arbeitsbereich Allgemeine Didaktik und Schulentwicklung

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Allgemeine Didaktik und Schulentwicklung


Aktuell ist die Schulentwicklungsforschung der Schwerpunkt des Arbeitsbereichs. Empirsch und theoretisch werden Veränderungsprozesse in Schulen analysiert sowie darauf ausgerichtete Steuerungs- bzw. Transfermaßnahmen und Unterstützungsangebote im Bildungssystem. Das Unterstützungssystem ist Gegenstand des BMBF-Projekts „Modellierung und Analyse von Governance Improvement Capacity“ (MAGIC). Im Rahmen des BMBF-geförderten Forschungsverbunds LemaS-Transfer unterstützen wir schulische Multiplikator*innen bei der Implementation von Begabungs- und Potenzialförderung und untersuchen die damit verbundenen Transfer- und Schulentwicklungsprozesse. Im DFG-Projekt „Möglichkeitsräume der Bildung in marginalisierten Quartieren“ (BilmaQ) wird die Schule als Möglichkeitsraum der Bildung im komplexen Zusammenspiel mit außerschulischen Institutionen, informellen Bildungsräumen von Jugendlichen und ihren individuellen Bildungsbiographien in den Blick genommen.

Schulentwicklungsforschung findet vor allem auch im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung der Helene-Lange-Schule Wiesbaden und in der Zusammenarbeit mit weiteren Versuchs- und Universitätsschulen im BMBF-Projekt „Qualität von Lernprozessbegleitung: Versuchs- und Universitätsschulen als Entwicklungs- und Transferakteur*innen“ (QualiPro) statt. Eine zentrale Forschungsfrage in der Zusammenarbeit mit den Versuchs- und Universitätsschulen lautet, wie qualitativ-rekonstruktive Schulforschung mit Schulentwicklung verknüpft und der Transfer auf Augenhöhe gestaltet werden kann.

Einen weiteren Schwerpunkt des Arbeitsbereichs bildet die videogestützte, qualitativ-rekonstruktive Unterrichtsforschung. In Ergänzung zur Erforschung des Unterrichts ist ein Forschungsschwerpunkt zum außerunterrichtlichen Lernen im schulischen Kontext entstanden.