Dissertationen am Arbeitsbereich

Hier finden Sie eine Übersicht der von Prof. Dr. Michael Urban betreuten Dissertationen:

Arbeitstitel der Dissertation: "Die Förderung individueller Fähigkeiten und die Anwendung differenzierter Unterrichtsmethoden in der Grundschule: Unterstützung von Schüler:innen mit Lernschwierigkeiten in Palästina – Eine empirische Mixed-Methods-Studie"


Kurzbeschreibung
: Die Dissertation untersucht, wie differenzierte Unterrichtsansätze zur Unterstützung von Schüler:innen mit Lernschwierigkeiten in palästinensischen Grundschulen beitragen können. Auf Grundlage eines Mixed-Methods-Designs werden qualitative Interviews mit Lehrkräften und quantitative Befragungen von Schüler:innen durchgeführt. Ziel ist es, Perspektiven von Lehrenden und Lernenden zu erfassen, wirksame Förderstrategien zu identifizieren und Herausforderungen bei der Umsetzung inklusiver Bildung im Kontext sozio-kultureller Rahmenbedingungen zu analysieren. Die Ergebnisse sollen zu einer fundierten Weiterentwicklung inklusiver Unterrichtspraktiken beitragen.


Weitere Informationen zur Person

Arbeitstitel der Dissertation: „Unterrichtsplanung inklusiv(e) - Über die Komplexität der Planungspraxis in Schulen auf dem Weg zur inklusiven Schulentwicklung"


Kurzbeschreibung: Das Forschungsvorhaben geht der Frage nach, wie Lehrkräfte der komplexen Herausforderung der Unterrichtsplanung in inklusiv-ausgerichteten Schulen begegnen. Dazu wird die Planungssituation und die darin eingebettete Handlungspraxis erfahrener Lehrkräfte bei der Unterrichtsplanung in inklusiv-ausgerichteten Schulen in Interviews, Alltagsgesprächen, Beobachtungen und Planungsskizzen untersucht. Im Zuge der methodischen Kombination des Forschungsstils einer konstruktivistischen Grounded Theory (Charmaz 2014) mit dem situationsanalytischen Ansatz nach Adele Clark (2018) wird dabei nicht die Herleitung kausaler Wirkungsgefüge verfolgt, sondern ein Verständnis der Planungssituation an sich und für die sich darin aufzeigenden Handlungspraktiken, die in komplexe Wechselwirkungen vielfältiger systemischer Faktoren eingebettet sind.


Publikationen im Zusammenhang mit der Dissertation:

Federolf, Claudia (2024): Unterrichtsplanung inklusiv(e) - Über die Komplexität der Planungspraxis in Schulen auf dem Weg zur inklusiven Schulentwicklung. Vortrag (Einzelbeitrag) im Rahmen der IFO 2024 (37. Tagung der Inklusionsforscher*innen – Inklusion.Resilienz.Lernende Systeme), 26.02.2024, Universität Graz.


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Arbeitstitel der Dissertation: „Verhaltenserwartungen in Schule und Unterricht anhand des Programms Entwicklungstherapie/Entwicklungspädagogik (ETEP)“


Kurzbeschreibung: In der Dissertation wird das Programm Entwicklungstherapie/Entwicklungspädagogik (ETEP) untersucht und daraufhin befragt, welche Erwartungen an das Verhalten von Schüler:innen in dem Programm enthalten sind und welche Funktion es in Unterricht und Schule erfüllt. Neben teilnehmenden Beobachtungen von Unterricht und einem ETEP-Workshop wurden Lehrkräfte interviewt und eine Dokumentenanalyse der deutschsprachigen ETEP-Veröffentlichungen durchgeführt. Die drei Zugänge werden in einer Ethnografischen Collage zusammengeführt.


Publikationen im Zusammenhang mit der Dissertation:

Strecker, Alica/Helbig, Jana/Hanf, Alicia (2025): Schulische Teilhabe durch additive Interventionen? Eine rekonstruktive Analyse am Beispiel schulischer Teilhabeassistenz und dem Programm ‚Entwicklungstherapie/Entwicklungspädagogik'. Zeitschrift für Bildungsforschung. Vorab-Onlinepublikation. https://doi.org/10.1007/s35834-025-00480-x 

Helbig, Jana (2024): ETEP als Technologieersatztechnologie - Ergebnisse einer anerkennungstheoretischen und adressierungsanalytischen Dokumentenanalyse. Poster im Rahmen des 29. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft. Martin-Luther-Universität, Halle/Saale.

Helbig, Jana (2023): Anerkennungs- und adressierungstheoretische Perspektiven auf das Programm Entwicklungstherapie/Entwicklungspädagogik (ETEP). Unveröffentlichte Masterarbeit. Goethe-Universität, Frankfurt am Main.


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Arbeitstitel der Dissertation: „Familie in Schule - Verhandlung von Erziehungszielen zwischen Schule und Familie am Beispiel der Familienklassen“


Kurzbeschreibung: Verläuft aus Sicht der Schule die Schullaufbahn nicht den Erwartungen entsprechend, nehmen Eltern gemeinsam mit ihrem Kind an einem Tag in der Woche an einer sogenannten Familienklasse teil. Mithilfe dieser Maßnahme soll den Beteiligten Unterstützung geboten werden, die zu einem erfolgreichen Schulalltag führen. Um zu beschreiben, wie es zur Teilnahme an der Familienklasse kommt und wie im Rahmen der Teilnahme die Ziele verhandelt werden, wurden qualitative Interviews mit Akteuren der Familienklasse geführt. Nach der Grounded Theory Methodologie werden die Interviews ausgewertet. Die Auswertung umfasst dabei verschiedene Kodierschritte, anhand derer zu einer in den Daten begründete Theorie gelangt werden soll. 


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Arbeitstitel der Dissertation: "Die Förderung individueller Fähigkeiten und die Anwendung differenzierter Unterrichtsmethoden in der Grundschule: Unterstützung von Schüler:innen mit Lernschwierigkeiten in Palästina – Eine empirische Mixed-Methods-Studie"


Kurzbeschreibung
: Die Dissertation untersucht, wie differenzierte Unterrichtsansätze zur Unterstützung von Schüler:innen mit Lernschwierigkeiten in palästinensischen Grundschulen beitragen können. Auf Grundlage eines Mixed-Methods-Designs werden qualitative Interviews mit Lehrkräften und quantitative Befragungen von Schüler:innen durchgeführt. Ziel ist es, Perspektiven von Lehrenden und Lernenden zu erfassen, wirksame Förderstrategien zu identifizieren und Herausforderungen bei der Umsetzung inklusiver Bildung im Kontext sozio-kultureller Rahmenbedingungen zu analysieren. Die Ergebnisse sollen zu einer fundierten Weiterentwicklung inklusiver Unterrichtspraktiken beitragen.


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Arbeitstitel der Dissertation: „Unterrichtsplanung inklusiv(e) - Über die Komplexität der Planungspraxis in Schulen auf dem Weg zur inklusiven Schulentwicklung"


Kurzbeschreibung: Das Forschungsvorhaben geht der Frage nach, wie Lehrkräfte der komplexen Herausforderung der Unterrichtsplanung in inklusiv-ausgerichteten Schulen begegnen. Dazu wird die Planungssituation und die darin eingebettete Handlungspraxis erfahrener Lehrkräfte bei der Unterrichtsplanung in inklusiv-ausgerichteten Schulen in Interviews, Alltagsgesprächen, Beobachtungen und Planungsskizzen untersucht. Im Zuge der methodischen Kombination des Forschungsstils einer konstruktivistischen Grounded Theory (Charmaz 2014) mit dem situationsanalytischen Ansatz nach Adele Clark (2018) wird dabei nicht die Herleitung kausaler Wirkungsgefüge verfolgt, sondern ein Verständnis der Planungssituation an sich und für die sich darin aufzeigenden Handlungspraktiken, die in komplexe Wechselwirkungen vielfältiger systemischer Faktoren eingebettet sind.


Publikationen im Zusammenhang mit der Dissertation:

Federolf, Claudia (2024): Unterrichtsplanung inklusiv(e) - Über die Komplexität der Planungspraxis in Schulen auf dem Weg zur inklusiven Schulentwicklung. Vortrag (Einzelbeitrag) im Rahmen der IFO 2024 (37. Tagung der Inklusionsforscher*innen – Inklusion.Resilienz.Lernende Systeme), 26.02.2024, Universität Graz.


Weitere Informationen zur Person

Arbeitstitel der Dissertation: „Verhaltenserwartungen in Schule und Unterricht anhand des Programms Entwicklungstherapie/Entwicklungspädagogik (ETEP)“


Kurzbeschreibung: In der Dissertation wird das Programm Entwicklungstherapie/Entwicklungspädagogik (ETEP) untersucht und daraufhin befragt, welche Erwartungen an das Verhalten von Schüler:innen in dem Programm enthalten sind und welche Funktion es in Unterricht und Schule erfüllt. Neben teilnehmenden Beobachtungen von Unterricht und einem ETEP-Workshop wurden Lehrkräfte interviewt und eine Dokumentenanalyse der deutschsprachigen ETEP-Veröffentlichungen durchgeführt. Die drei Zugänge werden in einer Ethnografischen Collage zusammengeführt.


Publikationen im Zusammenhang mit der Dissertation:

Strecker, Alica/Helbig, Jana/Hanf, Alicia (2025): Schulische Teilhabe durch additive Interventionen? Eine rekonstruktive Analyse am Beispiel schulischer Teilhabeassistenz und dem Programm ‚Entwicklungstherapie/Entwicklungspädagogik'. Zeitschrift für Bildungsforschung. Vorab-Onlinepublikation. https://doi.org/10.1007/s35834-025-00480-x 

Helbig, Jana (2024): ETEP als Technologieersatztechnologie - Ergebnisse einer anerkennungstheoretischen und adressierungsanalytischen Dokumentenanalyse. Poster im Rahmen des 29. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft. Martin-Luther-Universität, Halle/Saale.

Helbig, Jana (2023): Anerkennungs- und adressierungstheoretische Perspektiven auf das Programm Entwicklungstherapie/Entwicklungspädagogik (ETEP). Unveröffentlichte Masterarbeit. Goethe-Universität, Frankfurt am Main.


Weitere Informationen zur Person

Arbeitstitel der Dissertation: „Familie in Schule - Verhandlung von Erziehungszielen zwischen Schule und Familie am Beispiel der Familienklassen“


Kurzbeschreibung: Verläuft aus Sicht der Schule die Schullaufbahn nicht den Erwartungen entsprechend, nehmen Eltern gemeinsam mit ihrem Kind an einem Tag in der Woche an einer sogenannten Familienklasse teil. Mithilfe dieser Maßnahme soll den Beteiligten Unterstützung geboten werden, die zu einem erfolgreichen Schulalltag führen. Um zu beschreiben, wie es zur Teilnahme an der Familienklasse kommt und wie im Rahmen der Teilnahme die Ziele verhandelt werden, wurden qualitative Interviews mit Akteuren der Familienklasse geführt. Nach der Grounded Theory Methodologie werden die Interviews ausgewertet. Die Auswertung umfasst dabei verschiedene Kodierschritte, anhand derer zu einer in den Daten begründete Theorie gelangt werden soll. 


Weitere Informationen zur Person

Prof.in Dr.in Julia Gasterstädt (Abschluss des Promotionsverfahrens 2018)

Der Komplexität begegenen und Inklusion steuern. Eine Situationsanalyse zur Umsetzung von Artikel 24 der UN-BRK in Deutschland



Dr. Jonas Becker (Abschluss des Promotionsverfahrens 2024)

Verletzbarkeit im Diskursraum Flucht. Eine subjektivationstheoretische Perspektive auf Erfahrungen zwangsmigrierter Menschen



Anna Hamer (promoviert) (Abschluss des Promotionsverfahrens 2025)

"Erziehung – Gewalt – Identität. Erzählungen ehemaliger Adressat*innen über intensivpädagogische Maßnahmen", erscheint voraussichtlich 2025 bei Beltz Juventa