Hier finden Sie eine Übersicht der von Prof. Dr. Michael Urban betreuten Dissertationen:
Kurzbeschreibung: Das Forschungsvorhaben geht der Frage nach, wie Lehrkräfte der komplexen Herausforderung der Unterrichtsplanung in inklusiv-ausgerichteten Schulen begegnen. Dazu wird die Planungssituation und die darin eingebettete Handlungspraxis erfahrener Lehrkräfte bei der Unterrichtsplanung in inklusiv-ausgerichteten Schulen in Interviews, Alltagsgesprächen, Beobachtungen und Planungsskizzen untersucht. Im Zuge der methodischen Kombination des Forschungsstils einer konstruktivistischen Grounded Theory (Charmaz 2014) mit dem situationsanalytischen Ansatz nach Adele Clark (2018) wird dabei nicht die Herleitung kausaler Wirkungsgefüge verfolgt, sondern ein Verständnis der Planungssituation an sich und für die sich darin aufzeigenden Handlungspraktiken, die in komplexe Wechselwirkungen vielfältiger systemischer Faktoren eingebettet sind.
Federolf, Claudia (2024): Unterrichtsplanung inklusiv(e) - Über die Komplexität der Planungspraxis in Schulen auf dem Weg zur inklusiven Schulentwicklung. Vortrag (Einzelbeitrag) im Rahmen der IFO 2024 (37. Tagung der Inklusionsforscher*innen – Inklusion.Resilienz.Lernende Systeme), 26.02.2024, Universität Graz.
Arbeitstitel der Dissertation: „Verhaltenserwartungen in Schule und Unterricht anhand des Programms Entwicklungstherapie/Entwicklungspädagogik (ETEP)“
Kurzbeschreibung: In der Dissertation wird das Programm Entwicklungstherapie/Entwicklungspädagogik (ETEP) untersucht und daraufhin befragt, welche Erwartungen an das Verhalten von Schüler:innen in dem Programm enthalten sind und welche Funktion es in Unterricht und Schule erfüllt. Neben teilnehmenden Beobachtungen von Unterricht und einem ETEP-Workshop wurden Lehrkräfte interviewt und eine Dokumentenanalyse der deutschsprachigen ETEP-Veröffentlichungen durchgeführt. Die drei Zugänge werden in einer Ethnografischen Collage zusammengeführt.
Strecker, Alica/Helbig, Jana/Hanf, Alicia (2025): Schulische Teilhabe durch additive Interventionen? Eine rekonstruktive Analyse am Beispiel schulischer Teilhabeassistenz und dem Programm ‚Entwicklungstherapie/Entwicklungspädagogik'. Zeitschrift für Bildungsforschung. Vorab-Onlinepublikation. https://doi.org/10.1007/s35834-025-00480-x
Helbig, Jana (2024): ETEP als Technologieersatztechnologie - Ergebnisse einer anerkennungstheoretischen und adressierungsanalytischen Dokumentenanalyse. Poster im Rahmen des 29. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft. Martin-Luther-Universität, Halle/Saale.
Helbig, Jana (2023): Anerkennungs- und adressierungstheoretische Perspektiven auf das Programm Entwicklungstherapie/Entwicklungspädagogik (ETEP). Unveröffentlichte Masterarbeit. Goethe-Universität, Frankfurt am Main.
Arbeitstitel der Dissertation: „Familie in Schule - Verhandlung von Erziehungszielen zwischen Schule und Familie am Beispiel der Familienklassen“
Kurzbeschreibung: Verläuft aus Sicht der Schule die Schullaufbahn nicht den Erwartungen entsprechend, nehmen Eltern gemeinsam mit ihrem Kind an einem Tag in der Woche an einer sogenannten Familienklasse teil. Mithilfe dieser Maßnahme soll den Beteiligten Unterstützung geboten werden, die zu einem erfolgreichen Schulalltag führen. Um zu beschreiben, wie es zur Teilnahme an der Familienklasse kommt und wie im Rahmen der Teilnahme die Ziele verhandelt werden, wurden qualitative Interviews mit Akteuren der Familienklasse geführt. Nach der Grounded Theory Methodologie werden die Interviews ausgewertet. Die Auswertung umfasst dabei verschiedene Kodierschritte, anhand derer zu einer in den Daten begründete Theorie gelangt werden soll.
Kurzbeschreibung: Das Forschungsvorhaben geht der Frage nach, wie Lehrkräfte der komplexen Herausforderung der Unterrichtsplanung in inklusiv-ausgerichteten Schulen begegnen. Dazu wird die Planungssituation und die darin eingebettete Handlungspraxis erfahrener Lehrkräfte bei der Unterrichtsplanung in inklusiv-ausgerichteten Schulen in Interviews, Alltagsgesprächen, Beobachtungen und Planungsskizzen untersucht. Im Zuge der methodischen Kombination des Forschungsstils einer konstruktivistischen Grounded Theory (Charmaz 2014) mit dem situationsanalytischen Ansatz nach Adele Clark (2018) wird dabei nicht die Herleitung kausaler Wirkungsgefüge verfolgt, sondern ein Verständnis der Planungssituation an sich und für die sich darin aufzeigenden Handlungspraktiken, die in komplexe Wechselwirkungen vielfältiger systemischer Faktoren eingebettet sind.
Federolf, Claudia (2024): Unterrichtsplanung inklusiv(e) - Über die Komplexität der Planungspraxis in Schulen auf dem Weg zur inklusiven Schulentwicklung. Vortrag (Einzelbeitrag) im Rahmen der IFO 2024 (37. Tagung der Inklusionsforscher*innen – Inklusion.Resilienz.Lernende Systeme), 26.02.2024, Universität Graz.
Arbeitstitel der Dissertation: „Verhaltenserwartungen in Schule und Unterricht anhand des Programms Entwicklungstherapie/Entwicklungspädagogik (ETEP)“
Kurzbeschreibung: In der Dissertation wird das Programm Entwicklungstherapie/Entwicklungspädagogik (ETEP) untersucht und daraufhin befragt, welche Erwartungen an das Verhalten von Schüler:innen in dem Programm enthalten sind und welche Funktion es in Unterricht und Schule erfüllt. Neben teilnehmenden Beobachtungen von Unterricht und einem ETEP-Workshop wurden Lehrkräfte interviewt und eine Dokumentenanalyse der deutschsprachigen ETEP-Veröffentlichungen durchgeführt. Die drei Zugänge werden in einer Ethnografischen Collage zusammengeführt.
Strecker, Alica/Helbig, Jana/Hanf, Alicia (2025): Schulische Teilhabe durch additive Interventionen? Eine rekonstruktive Analyse am Beispiel schulischer Teilhabeassistenz und dem Programm ‚Entwicklungstherapie/Entwicklungspädagogik'. Zeitschrift für Bildungsforschung. Vorab-Onlinepublikation. https://doi.org/10.1007/s35834-025-00480-x
Helbig, Jana (2024): ETEP als Technologieersatztechnologie - Ergebnisse einer anerkennungstheoretischen und adressierungsanalytischen Dokumentenanalyse. Poster im Rahmen des 29. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft. Martin-Luther-Universität, Halle/Saale.
Helbig, Jana (2023): Anerkennungs- und adressierungstheoretische Perspektiven auf das Programm Entwicklungstherapie/Entwicklungspädagogik (ETEP). Unveröffentlichte Masterarbeit. Goethe-Universität, Frankfurt am Main.
Arbeitstitel der Dissertation: „Familie in Schule - Verhandlung von Erziehungszielen zwischen Schule und Familie am Beispiel der Familienklassen“
Kurzbeschreibung: Verläuft aus Sicht der Schule die Schullaufbahn nicht den Erwartungen entsprechend, nehmen Eltern gemeinsam mit ihrem Kind an einem Tag in der Woche an einer sogenannten Familienklasse teil. Mithilfe dieser Maßnahme soll den Beteiligten Unterstützung geboten werden, die zu einem erfolgreichen Schulalltag führen. Um zu beschreiben, wie es zur Teilnahme an der Familienklasse kommt und wie im Rahmen der Teilnahme die Ziele verhandelt werden, wurden qualitative Interviews mit Akteuren der Familienklasse geführt. Nach der Grounded Theory Methodologie werden die Interviews ausgewertet. Die Auswertung umfasst dabei verschiedene Kodierschritte, anhand derer zu einer in den Daten begründete Theorie gelangt werden soll.
Prof.in Dr.in Julia Gasterstädt (Abschluss des Promotionsverfahrens 2018)
Dr. Jonas Becker (Abschluss des Promotionsverfahrens 2024)
Anna Hamer (promoviert) (Abschluss des Promotionsverfahrens 2025)
"Erziehung – Gewalt – Identität. Erzählungen ehemaliger Adressat*innen über intensivpädagogische Maßnahmen", erscheint voraussichtlich 2025 bei Beltz Juventa