Lehre und Prüfungen am Arbeitsbereich „Theorie und Geschichte von Erziehung und Bildung“

Zur Lehr und Prüfungsorganisation am Arbeitsbereich „Theorie und Geschichte von Erziehung und Bildung“

Die Mitglieder des Arbeitsbereichs behandeln in ihren Lehrveranstaltungen Schwerpunkte ihrer Forschungsarbeit. Eine grobe thematische Einteilung dazu finden Sie im Block weiter unten auf dieser Seite.

Zu Fragen rund um Prüfungen besuchen Sie am besten den vom Arbeitsbereich erstellten Prüfungskurs in Olat:

Olat-Kurs: Prüfungen Prof. Thompson

Dieser Kurs enthält zahlreiche wichtige Informationen:

  • Prüfungsorganisation im Staatsexamen Lehramt (schriftlich, mündlich, WHA)
  • Anmeldemöglichkeiten zum Staatsexamen bei Mitgliedern des Arbeitsbereichs
  • Vorbereitungsmaterialien für Sprechstunden
  • Arbeitsmaterialien zum wissenschaftlichen Arbeiten
  • Informationen zu Bachelor- und Masterarbeiten am Arbeitsbereich

Bitte beachten Sie, dass sich diese Informationen nur auf den Arbeitsbereich von Prof. Thompson beziehen. Die weiteren Schwerpunkte der anderen Arbeitsbereiche des Instituts finden Sie hier.


Prüfungsthemen des Arbeitsbereichs im Überblick

Im Arbeitsbereich werden Themen aus der gesamten Breite der Allgemeinen Erziehungswissenschaft behandelt. Besondere Berücksichtigung finden die folgenden Themen. Bitte beachten Sie, dass Prüfungsthemen immer mit den jeweiligen Prüfenden abgestimmt werden müssen.

Erziehungs- und Bildungsphilosophie sowie pädagogische Lerntheorien

In diesen Themenbereich fallen die Darstellung und Interpretation von ausgewählten Ansätzen zu „Erziehung“, „Bildung“ und „Lernen“, die sich zum Beispiel im Rahmen eines Vergleichs verschiedener Ansätze vollziehen kann oder als Analyse pädagogischer Phänomene/Probleme durch einen solchen Theorieeinsatz.

Historisch-systematische Pädagogik

Thema ist hier die Erarbeitung und Entwicklung eines für die Tradition(en) der Pädagogik bzw. Erziehungswissenschaft relevanten Konzepts, z.B. die „pädagogische Liebe“ oder „Autonomie“. Es können auch ideen- und kulturgeschichtliche Perspektiven auf pädagogische Prozesse entfaltet werden, z.B. zum Thema der „Disziplinierung“ oder der „Moralisierung“.

Theorien erziehungswissenschaftlichen Wissens und Wissenschaftsforschung

In diesen Themenbereich fallen Fragen, welche die epistemologischen und erkenntnispolitischen Hintergründe von Pädagogik und Erziehungswissenschaft betreffen. Ein Beispielthema wäre das Verhältnis von Erziehungswissenschaft und Hirnforschung. Möglich sind auch Themen zu den Aufgaben und Grenzen „Allgemeiner Erziehungswissenschaft“.

Kulturwissenschaftliche Bildungsforschung

Im Arbeitsbereich umfasst dieses Thema Fragen des Verhältnisses von Bildungstheorie und Bildungsforschung und die Bezugnahme auf Kulturtheorien zur Beschreibung und Analyse pädagogischer Prozesse, z.B. zur Bedeutung von Performativität für Identitätsbildungsprozesse. In diesen Themenbereich gehören zudem Fragen nach dem Verhältnis von Pädagogik und Literatur sowie Film.

Pädagogik – Macht – Gesellschaft

In diesem Bereich sind Themen möglich, welche sich allgemein mit der sozialen Prozessualität der Subjektwerdung befassen. Bedeutsam sind in diesem Bereich auch die Diskussion und kritische Reflexion pädagogischer Prozesse angesichts aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen. Überdies ist die Frage nach der Machtdurchwobenheit und der Möglichkeit von Kritik ein Anknüpfungspunkt für Arbeiten in diesem Themengebiet.

Pädagogische Anthropologie

Der Arbeitsbereich betreut besonders Arbeiten im Bereich der historischen Anthropologie und im Zusammenhang des Menschen als eines leiblichen und sinnlichen Wesens.