1983 -1989 Studium der Heil- und Sonderpädagogik an den Universitäten Frankfurt und Marburg (Abschlüsse 1. Staatsexamen und Diplom)
1994 Promotion an der Goethe-Universität Frankfurt
1994-1995 Lehramtsreferendarin an einer Schule für Praktisch Bildbare, Marburg
1995-2003 Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Assistentin am Institut für Sonderpädagogik der Goethe-Universität Frankfurt
2000 und 2002 Gastdozentur an der Universität Wien
2002 Habilitation am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt
2003-2010 Professorin für Allgemeine Heil- und Sonderpädagogik an der Justus-Liebig-Universität Gießen (C 3) (Elternzeit 2003-2004 und 2006- 2007)
2010-2020 Professorin für Pädagogik bei Beeinträchtigungen des Lernens und Allgemeine Rehabilitationspädagogik an der Humboldt-Universität zu Berlin (W 3)
Seit 2020 Kathrin und Stefan Quandt Stiftungsprofessur für Inklusionsforschung an der Goethe-Universität Frankfurt (W 3)
Seit 2020 Vertrauensdozentin der Hans-Böckler-Stiftung
Projektmitarbeiter_innen: Prof.in Dr. Vera Moser (Projektleitung), Alicia Hanf, Emily Vogeser
Das Projekt untersucht Hürden beim Zugang zu inklusiver Bildung von Schüler:innen mit Behinderung bzw. sonderpädagogischem Förderbedarf. In Teilstudie 1 werden Eltern von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung bzw. sonderpädagogischem Förderbedarf mithilfe eines Online-Fragebogens zur Schulwahlentscheidung und ihre Erfahrungen mit der Schule des Kindes befragt. In Teilstudie 2 werden leitfadengestützte Interviews mit Mitarbeitenden von unabhängigen Beratungsstellen geführt, die Eltern von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung bzw. sonderpädagogischem Förderbedarf im Hinblick auf den Schulbesuch beraten.
Ziel des Projektes ist es, Schwierigkeiten beim Zugang zu inklusiver Beschulung festzustellen und einen empirischen Einblick in die Beratungspraxis im Hinblick auf die Schulwahl bei Behinderung bzw. sonderpädagogischem Förderbedarf zu erhalten.
Mehr Informationen unter: https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/themen/rechte-von-menschen-mit-behinderungen/praktische-huerden-beim-zugang-zur-inklusiven-schule
Projektmitarbeiter:innen: Prof. Dr. Vera Moser (Projektleitung), Dr. Elena Galeano Weber, Nadine Stahlberg, Dr. Lena Schmitz und Svenja Uhlemann
Das Projekt knüpft an die Dringlichkeit und Belastungssituation der Familien, Schulen und des pädagogischen sowie administrativen Personals an und beabsichtigt, ihre Perspektiven, Einschätzungen und Hinweise einzuholen. Ziel ist es, die aktuelle und geschätzt zukünftige (Bedarfs-)Lage zu erheben, mögliche Ursachen des Anstiegs des festgestellten Förderbedarfs GE zu beleuchten und die Handlungsoptionen in Form des Baus einer Förderschule und des Ausbaus inklusiver Beschulung mit ihren förderlichen und hinderlichen Faktoren und Auswirkungen zu erörtern.
Projektmitarbeiter:innen Standort HU Berlin: Prof. Dr. Michel Knigge, Dr. Sabine Schwager, Dr. Jochen Kleres, Johanna Schenk, GU Frankfurt: Prof. Dr. Vera Moser, Lukas Gerhards, Stina Hartwieg, White Unicorn e.V.: Stephanie Fuhrmann, Dr. Marc Benecke
Das Projekt untersucht, basierend auf der Perspektive der Neurodiversität, Barrieren, die insbesondere autistische Kinder am schulischen Lernen behindern. Ausgehend von umfangreichen Vorstudien wird ein Erhebungsinstrument entwickelt und erprobt, um daraus eine Handreichung für die inklusive Schulentwicklung mit Fokus auf diese Zielgruppe zu entwickeln. Das Projekt ist ein partizipatorisches Forschungsprojekt, das durch die Kooperation mit dem Verein White Unicorn eng mit der autistischen Community vernetzt ist.
Weitere Informationen zum Projekt: https://www2.hu-berlin.de/schaut-verbund/wordpress
Interview mit der Projektleitung: https://www.empirische-bildungsforschung-bmbf.de/de/Exklusion-macht-keinen-Sinn-2312.html
Projektmitarbeiter:innen: Prof. Dr. Vera Moser, Jona Garz, Stefan Wünsch, Stephanie Frenz
Das Projekt untersuchte in einer lokalgeschichtlichen Perspektive (Berlin und Frankfurt/Main) den Entstehungskontext der Hervorbringung des Hilfsschülers in einer über das Bildungssystem hinaus erweiterten Perspektive im Zeitraum 1860-1914. Es zeigten sich vor allem sozialhygienische Diskurse, in denen die von neuen Expert:innen auf nationaler Ebene (Preußen) vorgetragene Idee der Gründung von Hilfsschulen sich etablierte und zu Beginn des 20. Jahrhunderts in ein eigenes 'Hilfsschuldispositiv' (Foucault) einmündete. Entgegen der bisher diskutierten Entstehung des Hilfsschülers und der Hilfsschulen im Kontext gestiegener Leistungsanforderungen der Volksschulen, zeigte das Projekt, dass insbesondere neue Expert:innen, die sich 1898 im Verband der 'Hilfsschullehrer Deutschlands' organisierten, aber auch lokale Schulentwicklungen und kommunale Armenbehörden sowohl an der diskursivenr Abtrennung von Volks- und Hilfsschülern, wie auch an der Abtrennung der Bildungsfähigen von den Nicht-Bildungsfähigen beteiligt waren. Die lokalgeschichtliche Perspektive konnte hier eindeutige Parallelen herausarbeiten, die jeweils auf die national geführten Debatten Bezug nahmen.
Abschlusskonferenz „Förderpädagogische Lehrkräfte in inklusiven Schulen (FoLiS)“
Die Abschlusskonferenz fand am am 18. & 19.11.2020 statt. Hier finden Sie das Programm der Abschlusskonferenz.
Dokumentation der Online-Konferenz:
Projektbezogene Podcasts:
Projektmitarbeiter:innen: Prof. Dr. Vera Moser (Verbundleitung GU Frankfurt), Prof. Dr. Marcus Hasselhorn (Projektleitung DIPF), Dr. Ellen Brodesser und Nadja Althaus (Projektleitung HU Berlin), Dr. Benjamin Haas (Projektleitung GU Frankfurt), Elena Galeano-Keiner (DIPF), Laura Deitmar (DIPF), Nele Uhlemann (HU Berlin), Monique Rettschlag (HU Berlin), Lena Schleenbecker (GU Frankfurt), Simon Landgraf (GU Frankfurt), Angela Polichronidou (GU Frankfurt)
Das Projekt FePrax untersucht die diagnostische Feststellungs- und Beratungspraxis bei der Schulwahlentscheidung in verschiedenen Förderschwerpunkten. So sollen Einblicke in die Diagnostik erlangt und Hinweise zur Verbesserung der Beratungspraxis erarbeitet werden. Das Projekt FePrax beschäftigt sich mit der Untersuchung von Diagnostik- und Beratungspraxis in Bezug auf die Schulwahlentscheidung (Förder- vs. inklusive Schule) in fünf Bundesländern (Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen). Die Förderschwerpunkte im Fokus des Projekts sind Lernen, Sprache, Emotional-soziale Entwicklung, Geistige Entwicklung und Autismus.
Ziel des Projektes ist es, Einblicke in die Vielfältigkeit der sonderpädagogischen Diagnostik zu erlangen sowie Hinweise zu einer verbesserten Beratungspraxis (im Hinblick auf Validität, Bildungsgerechtigkeit und in Bezug auf die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention) zu geben.
Weitere Informationen zum Projekt
Podcast Inklusionsfragen (ZfiB) (2025). Zwischen Feststellung und Förderung: Warum sich die sonderpädagogische Diagnostik als unscharf erweist https://inklusionsfragen.podigee.io/14-brodesser
Weitere abgeschlossene Forschungsprojekte:
(* im Peer-Review-Verfahren)
Betreuung von Arbeiten (laufend):
Betreuung von Arbeiten (abgeschlossen):